Preis für „Umweltschule in Europa“

„Umweltschule in Europa – Internationale Agenda 21 Schule“ – so darf sich jetzt die Orientierungsstufe nennen. Foto: privat

Vier Schulen im Münchner Osten dürfen sich jetzt „Umweltschule in Europa – Internationale Agenda 21 Schule“ nennen. In der vergangenen Woche zeichnete Bayerns Umweltminister Marcel Huber das Bogenhauser Max-Josef-Stift, die Städtische Unabhängige Orientierungsstufe in Neuperlach, das Haarer Ernst-Mach-Gymnasium und das Gymnasium Kirchheim mit dem begehrten Umweltsiegel aus.

Vier Schulen im Münchner Osten haben für besondere Umweltprojekte jetzt die Auszeichnung „Umweltschule in Europa – Internationale Agenda 21 Schule“ erhalten. Bayernweit wurden heuer insgesamt 121 Schulen für ihre „pfiffigen“ Ideen zum Thema praktischer Umweltschutz ausgezeichnet. Die Schulen konnten das Prädikat erhalten, wenn sie innerhalb der Projektzeit ein selbst entwickeltes Konzept zur Verbesserung der Umweltverträglichkeit erfolgreich umsetzten. Bereiche wie Energie, Wasser und Abfall, Stadtökologie, Gesunde Ernährung, Eine-Welt oder Verkehr wurden in aktiver Kooperation zwischen Schule, Eltern und außerschulischen Partnern wie Wirtschaft, Kommune und Nachbarschaft bearbeitet. Max-Josef-Stift Oft sind die Themen Thema Nachhaltigkeit und Ökologie längst im Schulalltag verankert und werden in Unterrichtsprojekten behandelt. Mensch und Klima hat beispielsweise eine Arbeitsgruppe im Max-Josef-Stift näher beleuchtet, auf dem „grünen“ Sommerfest kam sogar ein Solarkocher zum Einsatz, zudem ein Energiefahrrad. Außerdem wurden Geldbörsen aus Tetrapacks gebastelt. Des weiteren beschäftigten sich die Schüler mit nachhaltigem Wirtschaften, das dem Ressourcenschutz nützt. Die Orientierungsstufe wiederum hatte sich als Handlungsfelder „Biologische Vielfalt“ und „Stadt“ ausgesucht. Pflanzen wurden gesammelt, präpariert und zu einem kleinen Herbarium zusammengefügt. Gesammeltes Herbstlaub wurde bestimmt, ebenso die Fauna des Hachinger Bachs. Eine Entdeckunsgsrallye durch die Münchner Altstadt schärfte den Blick auf die Stadt außerhalb des eigenen Viertels. Es wurden Spiele und Rätsel rund ums Thema Mobilität mit dem öffentlichen Personennahverkehr entwickelt und Ideen für eine umweltfreundliche Stadt gesammelt. Am Gymnasium Kirchheim sammelten die Schüler, wie schon in den Jahren zuvor, für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ Kartons, die mit Geschenken des täglichen Bedarfs gefüllt und an Kinder in Osteuropa und Afrika verteilt wurden. „Blühendes Ernst-Mach-Gymnasium“ war eines der Projekte an der Haarer Schule, im Rahmen dessen neue Radabstellanlagen geschaffen und brachliegende Flächen kultiviert wurden. Zum Thema „Nachhaltigkeit“ haben sich die Schüler mit Energieeffizienzsteigerung beschäftigt, am Projekt „Energiedetektive“ der Bayerischen Architektenkammer und weiteren Veranstaltungen teilgenommen. Unter anderem wurden Aktionen und Wettbewerbe durchgeführt, um Schulen in Partnergemeinden zu unterstützen. Gabriele Mühlthaler

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