Nacht-Regelung an der Kreuzung Unterhachinger- und Fasangartenstraße

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Bezirksausschuss Berg am Laim fordert Ausbau bei ÖPNV

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Unübersehbare Folgen

Neuperlacher Mensa in die Denkmalschutzliste aufgenommen

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Das Schulzentrum Perlach Nord ist 1972 entstanden — und seine Mensa inzwischen sogar denkmalschutzwürdig.

Denkt man an denkmalgeschützte Gebäude, fällt einem wohl nicht unbedingt die Mensa des Schulzen- trums Perlach-Nord ein. Die Untere Denkmalschutzbehörde stuft den Bau entsprechend ein und bringt die Stadt damit in große Schwierigkeiten.

Das 1972 errichtete Schulzentrum ist in die Jahre gekommen. Auch an der Mensa, die der Versorgung von Schülern der Städtischen Wilhelm-Röntgen- Realschule, der Städtischen Wilhelm-Busch-Realschule, der Staatlichen Hauptschule an der Albert-Schweitzer-Straße 59, der Städtischen Schulartunabhängigen Orientierungsstufe, des Städtischen Werner-von-Siemens-Gymnasiums und der Städtischen Werner-von-Siemens-Realschule dient, sind die Jahre nicht spurlos vorüber gegangen. Die Stadt hatte deshalb aus wirtschaftlichen Erwägungen eigentlich geplant, das Gebäude abzureißen und einen Neubau zur Erweiterung des Schulzentrums zu errichten.#

Doch jetzt macht die Untere Denkmalschutzbehörde der Stadt einen Strick durch die Rechnung. Sie hat das Gebäude mit dem Landesamt für Denkmalpflege überprüft. Und dabei hat das Landesamt festgestellt, dass das Mensagebäude in die Denkmalliste aufgenommen wird und zwingend zu erhalten sei.

Und dies hat weitreichende Auswirkungen. Das Referat für Bildung und Sport (RBS) muss seine Planungen komplett neu aufnehmen, da das frühere Sanierungskonzept hinfällig sei. Alle Planungsschritte müssen erneut durchgeführt werden — Machbarkeitsstudie, Brandschutz oder Bauantrag müssen nun entsprechend der Denkmalschutzbestimmungen ausgearbeitet werden.

Das führt dazu, dass sich das Projekt erheblich verzögert und zudem eine deutliche Kostensteigerung zu erwarten ist. Und es könnte kein Einzelfall sein, wie die Stadträtinnen Beatrix Burkhardt, Anja Burkhardt und Dorothea Wiepcke befürchten. Schließlich falle Bau des Schulzentrums in eine Zeit, in der in München zahlreiche Schulgebäude entstanden seien, erklären die drei CSU-Politikerinnen in einer Stadtratsanfrage. Es könnten also noch weitere Schulen in München betroffen sein.

Sie fordern deshalb, dass die Verwaltung dem Stadtrat erklären soll, welche weiteren Schulgebäude von dieser Entscheidung des Denkmalschutzes betroffen sind. Außerdem wollen die Stadträtinnen wissen, wo mit Verzögerungen zu rechnen ist, welche Kostenausweitungen zu befürchten sind und ob sich dadurch Verschiebungen im Schulbauprogramm ergeben.

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