Eine gute Sportler-Strecke

Untersuchung für Laufstrecke im Ostpark

Beim Laufsport gilt: Gute Schuhe und weicher Untergrund sind schonend für Gelenke. Im Ostpark könnten Jogger künftig auf einem weichen Weg joggen.
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Beim Laufsport gilt: Gute Schuhe und weicher Untergrund sind schonend für Gelenke. Im Ostpark könnten Jogger künftig auf einem weichen Weg joggen.

Joggen auch nach Sonnenuntergang und auf weichem Untergrund: Das forderte die CSU im Stadtrat für Laufstrecken in Münchner Grünanlagen. Im Ostpark könnten Jogger in Zukunft bequem sporteln, wenn ein Pilotprojekt umgesetzt wird.

Neuperlach/ Berg am Laim – Sport gewann für viele Menschen in den letzten Monaten an Bedeutung. Nicht nur ist ein fitter Körper besser gegen Krankheiten wie Covid-19 gewappnet, auch die Zeit an der frischen Luft tut gut. Mitglieder der CSU-Fraktion hatten im März im Stadtrat deshalb sichere Laufstrecken in Münchner Parks und Grünanlagen gefordert. Konkret sollte die Stadtverwaltung mindestens vier sichere Lauf- und Joggingstrecken anlegen, die bis 23 Uhr gut beleuchtet und überwacht werden sollten. Auch den Ostpark wollte die CSU für eine solche Strecke prüfen lassen.

Die Antwort des Baureferates fiel zwar eher ernüchternd aus, denn die städtische Behörde verwies darin auf die bereits existierenden Wege, etwa im Riemer Park oder im Olympiapark. Allerdings erklärte das Baureferat, dass bereits ein Pilotprojekt für einen attraktiven Laufparcours untersucht werde: Im Ostpark soll ein Weg mit weichem und gelenkschonendem Belag im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms Neuperlach geprüft werden.

Als wichtigen Punkt hatte die CSU in ihrem Antrag auch die Beleuchtung der Wege angeführt. Bei dem Pilotprojekt im Ostpark wolle man die Gleichstellungsbeauftragte eingebunden, „um den unterschiedlich ausgeprägten Sicherheitswahrnehmungen von Frauen und Männern, zum Beispiel bezüglich der Beleuchtung oder Wegeführung, gerecht zu werden“.

Einer Videoüberwachung von Joggingstrecken erklärte das Kreisverwaltungsreferat eine Absage. In Beschlüssen aus den Jahren 2001 und 2010 sei festgelegt worden, dass für die Installation von Kameras eine sehr sorgfältige Abwägung zu treffen sei, „in der die Risiken und Beeinträchtigungen der individuellen Freiheitsrechte mit den Vorteilen für die Sicherheit abzuwägen sind und darüber hinaus die Entscheidung mit dem Datenschutzbeauftragten der Landeshauptstadt München abgestimmt werden soll.“ In den betroffenen Parks sei eine entsprechend hohe Kriminalitätsbelastung nicht gegeben, wodurch eine Videoüberwachung unverhältnismäßig sei.

pg


Mehr über den Münchner Osten gibt es in der Übersicht.

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