Neujahrsempfang der CSU München-Ost

Ganz im Zeichen der Solidarität

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Über 350 „Aktivbürger des Münchner Ostens“ waren der Einladung zum Neujahrsempfang von Markus Blume und der CSU München-Ost gefolgt.

„Er ist noch immer voller Tatendrang, verkörpert Leidenschaft für Bayern und kennt dabei alle Daten und Fakten“, fasste einer der über 300 Gäste beim Neujahrsempfang von Markus Blume, MdL, und der CSU München-Ost den Auftritt von Edmund Stoiber zusammen.

Es wird jedes Jahr voller beim Neujahrsempfang von Markus Blume und der CSU München-Ost. Über 350 Anmeldungen waren es diesmal. Das begrenzt die Zahl möglicher Versammlungsstätten im Münchner Osten. Umso dankbarer war Markus Blume, dass er in Siegfried Schneider, dem Präsidenten der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM), jemanden fand, der sein „Haus“ in Neuperlach an der Heinrich-Lübke-Straße auch örtlich bekannter machen möchte und deshalb gerne die Pforten öffnete. Schneider stellte deshalb die Tätigkeit der BLM eingangs vor und erläuterte die Verbundenheit zum Münchner Osten.

Viele Aufgaben

Jener Münchner Osten, dem Blume als direkt gewählter Landtagsabgeordneter zuvor seinen Dank ausgesprochen hatte, stünden viele Aufgaben durch das Wachstum Münchens bevor, fuhr Blume fort. „Ramersdorf-Perlach und Trudering-Riem wachsen überdurchschnittlich; wir müssen dieses Wachstum lenken. Ich will, dass der Münchner Osten davon profitiert“, so Blume.

Beim seinem Festvortrag anlässlich des Neujahrsempfangs der CSU München-Ost gestikulierte Edmund Stoiber heftig und wählte seine Worte mit Nachdruck.

Stadtentwicklung, Verkehrsinfrastruktur sowie Bildungs- und Betreuungslandschaft bezeichnete Blume als die Felder, bei denen das Wachstum am meisten Herausforderungen bereithalte. „Dabei freut es mich, dass sich engagierte Bürger wie Sie um ihr Viertel sorgen, sich organisieren und Entwicklungen mitgestalten wollen“, lobte der Abgeordnete die Anwesenden. Gerade Ramersdorf erlebe derzeit eine Renaissance des bürgerschaftlichen Engagements, das sich zu tief verwurzelten Vereinen geselle, die mitunter schon dreistellige Jubiläen feierten. Blumes Bitte: „Machen Sie weiter so und gestalten Sie den Münchner Osten mit Herz und Verstand!“

Festredner Stoiber

Um Gestaltung ging es auch dem Festredner. Was seine berüchtigten Verspätungen angeht, hat sich Edmund Stoiber verändert, nur zehn Minuten waren es beim Neujahsrsempfang. Bei seiner Rede aber merkt man, wie er immer noch brennt. 14 Jahre lang regierte er Bayern, nun engagiert er sich in Europa für die Entbürokratisierung. Ein Europa, in dem Deutschland, ob es will oder nicht, Stoiber zufolge längst „Lead-Nation“ sei. Ein Europa, das nun die Lehren aus der Krise ziehen müsse und keine Staaten akzeptieren könnte, die auf Verschuldung als Finanzierung setzten. Stoiber gestikuliert und wählt seine Worte mit Nachdruck. Er möchte wachrütteln und ruft bayerische Haushaltsprinzipien zum Vorbild in Europa aus. Dabei lobt er den gesellschaftlichen Zusammenhalt und das Füreinander-Einstehen, das seine Wurzeln im Glauben und die Gesellschaft schon durch viele Krisen geführt habe.

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