Nacht-Regelung an der Kreuzung Unterhachinger- und Fasangartenstraße

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Bezirksausschuss Berg am Laim fordert Ausbau bei ÖPNV

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Die Bauarbeiten haben begonnen

Das neue Riesenrad in Berg am Laim

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Die Masten des Riesenrades „Hi Sky München“ stehen bereits.

Das größte transportable Riesenrad der Welt wird dieses Jahr im Werksviertel aufgebaut. Jetzt haben die Bauarbeiten begonnen.

Mit 80 Metern Höhe, 78 Metern Durchmesser und 750 Tonnen Gewicht ist das Riesenrad, das sich gleich neben dem WERK3 an der Atelierstraße drehen wird, ein echter Koloss. Seit Mitte Februar arbeiten bis zu zwölf Monteure an dem riesigen Bauwerk aus Stahl. 27 voll verglaste Zeppelin-Gondeln, in die 16 Fahrgäste passen, sollen den Besuchern einen einzigartigen Blick über München ermöglichen.So können innerhalb einer Stunde bis zu 1700 Personen befördert werden. Schon jetzt hat „Hi-Sky“ einen Eintrag im Guiness-Buch der Rekorde erhalten: Es ist das größte mobile Riesenrad der Welt. In den klimatisierten Gondeln dürfte die 30-minütige Rundfahrt recht angenehm werden, bei guter Sicht und mit einer Geschwindigkeit von weniger als einem Kilometer pro Stunde soll man sogar die Alpen im Hintergrund Münchens sehen können. Der Wartebereich wird ebenfalls überdacht, sodass der Besuch des Riesenrades unabhängig vom Wetter möglich sein wird. Auch die Öffnungszeiten sind sowohl für Touristen als auch für Einheimische attraktiv: An 365 Tagen im Jahr, von 10 bis 22 Uhr täglich, samstags sogar bis 24 Uhr sind die geplanten Öffnungszeiten der Attraktion. Münchner erhalten bei Vorlage ihres Personalausweises einen Rabatt von 2 Euro für eine einfache Fahrt: Sie zahlen nur 12,50 Euro statt 14,50 Euro. „Das ,Hi-Sky‘ soll Teil der Landeshauptstadt werden und für schöne, einmalige Erinnerungen stehen“, so Arantxa Dörrié, Geschäftsführerin der Betreibergesellschaft Motorworld Group.

Doch nicht nur einfache Fahrten sollen angeboten werden. Spezielle Erlebnispakete wie ein Weißwurstfrühstück („Hi-Sky Blau Weiß“) für sechs Personen und 60 Minuten Fahrtzeit für 360 Euro. Auch einen Stadtführer kann man buchen, der während einer 30-minütigen Fahrt für 17,50 Euro beziehungsweise für 15,50 Euro für Münchner etwas Wissenswertes über die Stadt erzählt.

„Ob Tagung in der Gondel oder Heiratsantrag – maßgeschneiderte Erlebnisse können wir ebenso anbieten“, erklärte Arantxa Dörrié. Schon zum Start der Attraktion sollen die Erlebnispakete buchbar sein. Das Riesenrad passt auch vom Konzept her in das Werksviertel: Es wird mit Öko-Strom betrieben und soll die Rückgewinnung von Energie ermöglichen, mit der dann beispielsweise Elektrofahrzeuge aufgeladen werden können.

Der Aufbau verläuft laut dem Hersteller, dem Münchner Stahlbauunternehmen Maurer SE, planmäßig, weshalb der geplanten Publikumseröffnung am 14. April nichts im Wege steht.

Einen Haken gibt es dennoch: Das Riesenrad soll nur für etwa zwei Jahre an seinem Platz bleiben. Denn es ist ledigdlich eine Zwischennutzung des Platzes — bis das Konzerthaus, dessen Baubeginn für 2022 geplant ist, genau an dieser Stelle gebaut wird. 

pg

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