Neue Geburtshilfe in der Frauenklinik

Das erste Baby 2011 im Klinikum Neuperlach war zugleich eine der letzten Geburten im alten Umfeld. Joanna kam noch im Ersatzgebäude zur Welt, das während des Umbaus als Geburtenstation diente. Gemeinsam mit Chefarzt Dr. Frank Carlos Spickhoff (r. im Bild) und Oberarzt Gerhard Sandner freuen sich Mutter Gillian Barnard und Vater Peter Filser über ihre gesunde Tochter. Foto: privat

Nach 18 Monaten ist es endlich geschafft: Das Klinikum Neuperlach präsentierte voller Stolz seine neu gestaltete Geburtshilfe in der Frauenklinik.

Im Klinikum Neuperlach kommen jährlich rund 1000 Babys zur Welt. Während der Sanierung war die Geburtshilfe in einem Ersatzgebäude untergebracht. „Jetzt freuen wir uns nicht nur über sanierte Räumlichkeiten, sondern insbesondere auch über wichtige Erweiterungen und viel mehr Komfort für unsere Mütter. Auf der Wochenstation haben wir ausschließlich Ein- oder Zweibett-Zimmer. Auf Wunsch stellen wir auch gern ein Familienzimmer zur Verfügung”, berichtet Chefarzt Dr. Frank Carlos Spickhoff. Die neu gestaltete Einheit verfügt über jeweils drei Kreißsäle und Wehenzimmer sowie eine Geburtenwanne und ein Entspannungsbad mit Sternenhimmel. Für ein angenehmes Ambiente sorgt ein „beruhigendes” Lichtkonzept. Medizinisch sind die Neuperlacher Geburtshelfer ebenfalls auf dem neuesten Stand. Hier gehören ein hochmodernes 4-D-Ultraschall ebenso dazu wie eine vollelektronische Kreißsaalüberwachung (CTG). Auch sind alle fachlichen und technologischen Voraussetzungen für vaginale Beckenendlagen-Entbindungen gegeben. Dr. Frank Carlos Spickhoff: „Bei uns legen viele Mütter großen Wert auf natürliche Geburten. Deshalb kommt im Klinikum Neuperlach auch nur etwa jedes sechste Baby per Kaiserschnitt zur Welt.” Die medizinische Kompetenz der Städtischen Kliniken in München dokumentiert sich auch durch übergreifende Kooperationen. So stehen bei Bedarf Kinderärzte aus dem Klinikum Harlaching für die Betreuung von Neuperlacher Babys bereit. Dr. Frank Carlos Spickhoff erwartet durch das integrierte Versorgungskonzept in Zukunft noch mehr Zuspruch und hat seine Planzahlen für das neue Jahr um gut 20 Prozent erhöht.

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