Neue Begehrlichkeiten in Richtung Busanbindung

Mehr Mobilität 

Die Nachricht der Münchner Verkehrsgesellschaft, aufgrund des von der Stadt initiierten Beschleunigungsprogramms unter anderem auf der Linientrasse 144 und 145 könne dort künftig ein Bus eingespart werden, hat im Berg am Laimer Bezirksausschuss prompt alte, bislang unerfüllte Begehrlichkeiten neu belebt.

Wenn man auf der einen Linienstrecke schon Einsparungen erreichen könne, dann sei doch wohl anderswo eine Ausweitung des Angebotes möglich, argumentierte CSU-Mandatar Dietmar Kohler mit Blick auf die Finanzplaner in der MVG. Fokussiert hatte der Christsoziale bei seinem thematischen Vorstoß die nahe Linie 185. Diese endet bisher, aus dem Münchner Norden und Bogenhausen kommend am U-Bahnhof Josephsburg in Berg am Laim. 

Das müsse nicht so bleiben, befand Kohler und sprach sich erneut dafür aus, den 185er auf seiner Südroute doch bis zu einem Endhaltepunkt am U-Bahnhof Michaelibad zu verlängern. Der Vorstoß macht durchaus Sinn: schon aufgrund der umfangreichen Nachverdichtung der letzten Jahre  etwa im Bereich der Maikäfersiedlung oder am Michaelianger wäre der Bedarf für ein solches Mehrangebot im öffentlichen Personennahverkehr wohl durchaus vorhanden. „Das Viertel wäre so weit besser erschlossen als bisher und die Busse wären stärker ausgelastet“, argumentierte Kohler. 

Bisher Ablehnung

Bisher hatte die MVG eine solche Ausweitung immer mit der Begründung abgelehnt, für diese Ausweitung sei der Einsatz eines zusätzlichen Busses notwendig. „Den haben sie ja jetzt mit Blick auf die Linien 144 und 145 zur Verfügung“, lautete der interfraktionell spitzbübische Tenor im BA. Kohlers Ansinnen, in der Sache einen neuen Versuch in Richtung MVG zu unternehmen, wurde einmütig begrüßt. Ausgang freilich höchst ungewiss. 

– HH –

Auch interessant:

Kommentare