Ein völlig neuer Blick über München

80 Meter hohes Riesenrad für das Werksviertel

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In fünf Tagen kann der rund 80 Meter hohe „Wheel of Munich“ aufgestellt werden.

Das größte transportable Riesenrad der Welt kommt ins Werksviertel-Mitte. Das „Wheel of Munich“ wird als Zwischennutzung auf dem Gelände des künftigen Konzertsaals einen neuen Blick über München bieten.

Schon bald können sich die Münchner über eine neue Attraktion im Werksviertel-Mitte freuen: Dort, wo in Zukunft Münchens neues Konzerthaus stehen wird, ermöglicht ab dem Frühjahr 2019 in Zwischennutzung das „Wheel of Munich“ (WOM) einen vollkommen neuen Blick auf die Stadt. Verantwortlich für das neue Wahrzeichen im Münchner Osten zeichnet das Traditionsunternehmen MAURER SE, das seit 20 Jahren Riesenräder baut und in seiner langjährigen Unternehmensgeschichte wegweisende Innovationen im Stahl- und Ingenieurbau erbracht hat. Die Stadt und sich selbst immer wieder neu erfinden: Mit diesem hohen Anspruch wird die Transformation des Werksviertel-Mitte vom Industrieareal zum urbanen Kreativquartier Tag für Tag gelebt. Das Ergebnis bisher: eine Pop-up-City aus alten Schiffscontainern, eine Almschule auf dem Dachgarten des umfunktionierten WERK3, eine neue, junge Musical-Bühne für München, zahlreiche Loft- Büros und Künstler-Ateliers sowie spannende Events der Hoch- und Subkultur. Das Rad hat eine Gesamthöhe von nahezu 80 Metern, es verfügt 27 Zeppelin-Gondeln mit Platz für bis zu 16 Fahrgäste und wiegt 750 Tonnen. Eindrucksvolle Zahlen, die dem Rad nicht umsonst einen Platz im „Guinness-Buch der Rekorde“ einbrachten.

Die Idee für die außergewöhnliche Zwischennutzung des Konzerthaus-Areals entsprang vor allem dem Selbstverständnis des Werksviertel-Mitte. „Derzeit wird das neue Konzerthaus von den beteiligten Parteien – Architekten und dem Freistaat Bayern – noch sehr sorgfältig geplant. Wir haben daher überlegt, wie wir das Gelände in der Zwischenzeit, bis die Planungen abgeschlossen sind und umgesetzt werden, attraktiv nutzen können. Stadträume sollten leben und nicht brach liegen. Mit dem ,Wheel of Munich‘ ermöglichen wir nun Münchnern und Touristen einen vollkommen neuen Blick auf die Stadt. Und das nicht irgendwo weit draußen, sondern direkt an der Grenze zur Innenstadt“, erklärt Josef Glasl, der Leiter Marketing und Kommunikation im Werksviertel-Mitte. Bereits in der Vergangenheit war das Konzerthaus-Areal für besondere Kulturveranstaltungen genutzt worden, etwa für ein Open-Air-Festival für elektronische Musik.

Seit 140 Jahren ist das Unternehmen MAURER SE in der Stadt zu Hause. Als Werkstatt für Metallwaren im Glockenbachviertel gegründet, ist es heute im Münchner Norden zu Hause und steht für wegweisende Innovationen im Stahl- und Ingenieurbau. Dazu gehören zum Beispiel die bauliche Reduktion von Verkehrslärm, erdbebensichere Gebäude oder aber das Verhindern von Seekrankheit, die durch Schwingungen in hohen Gebäuden entstehen kann. Beim Wheel-of-Munich- Riesenrad handelt es sich um ein Riesenrad des Types R80 XL, das einen Durchmesser von 74 Metern hat. Das Riesenrad R80 XL wird von MAURER in Lizenz gebaut, die Entwicklung und Konstruktion erfolgte durch den weltweit bekannten Riesenrad-Spezialisten Ronald Bussink.

„Es ist meine Vision, unser WOM zu einem Wahrzeichen von München zu machen. Hierbei steht das Hightech-Riesenrad WOM für Münchens berühmte Symbiose von Tradition und Moderne. Wir möchten für alle Bürger Münchens, Bayerns und weit über diese Grenzen hinaus ein Erlebnis schaffen, das ihnen zu einem erschwinglichen Preis die Weltstadt mit Herz näherbringt und sie für gute 30 Minuten dem Alltag entführt“, erklärt Dr. Christian Braun, Geschäftsführender Direktor der MAURER SE.

30 Minuten, so lange wird die Fahrt in den klimatisierten Gondeln des WOM etwa dauern. Die Stromversorgung für das Riesenrad erfolgt übrigens – ganz im Sinne des ebenso konzipierten Werksviertels – nachhaltig vor Ort. Zusätzlich zu den „normalen“ Gondeln wird auf dem Wheel of Munich auch eine VIP-Gondel eingerichtet, die speziell für Events gebucht werden kann.

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