Nacht-Regelung an der Kreuzung Unterhachinger- und Fasangartenstraße

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Bezirksausschuss Berg am Laim fordert Ausbau bei ÖPNV

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Mehr Wald und Wiesen in der Stadt

Langgraswiese und Obstbäume am Michaelianger in Berg am Laim

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Wenn der Hachinger Bach am Michaelianger freigelegt ist, kann sich der Bezirksausschuss Langgras und Wildbumen entlang des Bachbettes vorstellen.

Der Michaelianger ist ein schönes Fleckchen grün in Berg am Laim. Doch nicht nur für Menschen kann der Park schön sein. Im Gespräch sind eine Langgraswiese und Obstbäume — doch wem steht mehr Platz zu: Mensch oder Natur?

München ist die Stadt in Deutschland mit dem höchsten Anteil an versiegelter Fläche. Daher ist das Schaffen von Orten, an denen sich die Natur entfalten und Insekten leben können, eigentlich eine sinnvolle Idee. Der Michaelianger ist dafür im Gespräch. Da er jedoch größtenteils als zentrale Liegewiese für die Anwohner genutzt wird, lehnt die CSU die Umwandlung in eine Langgraswiese ab.

Zweite Ablehnung 

Hubert Kragler, Vorsitzender des Unterausschusses für Stadtteilkultur, Vekehr und Gewerbe, schlug deshalb die Umwandlung der Hälfte der Wiese vor und verwies dabei auf das Interesse der Öffentlichkeit am Thema Artenvielfalt, das am Beispiel des erfolgreich durchgeführten Volksbegehrens erkennbar sei. Auch diesem Vorschlag stimmte der Bezirksausschuss nicht zu. Die Langgraswiese soll sich deshalb auf den nördlichen Randbereich des Michaeliangers beschrenken, auch wenn das Schwierigkeiten bei den Mäharbeiten bedeuten würde.

Neue Alternative 

Insekten könnten in Zukunft an anderer Stelle um den Michaelianger eine Heimat finden. Die Stadt will auf dem Wiesenabschnitt, der sich auf Höhe des Zebrastreifens westlich an die St.-Michael-Straße anschließt, eine öffentliche Streuobstwiese mit Wildblumenbewuchs anlegen. Thomas Höhler (CSU) betonte dabei, dass auch alte Baumbestände erhalten werden sollen und die Pflanzung von Obstbäumen umfassend geschehen solle. „Die Obstbäume können von Schulen genutzt werden, um den Schülerinnen und Schülern die Natur näher zu bringen“, erklärte Höhler. Auch sei das Obst für sich ansiedelnde Tiere eine potenzielle Nahrungsquelle. Noch scheint es also nicht unmöglich, dass die Interessen von Mensch und Natur in der Stadt vereinbar sind. 

pg

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