Landtagsabgeordneter Markus Blume wird zweiter CSU-Generalsekretär

"Eine spannende Aufgabe"

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Markus Blume stellte auf dem CSU-Parteitag im November das neue Grundsatzprogramm der Partei vor.

Markus Blume soll auf Vorschlag von Ministerpräsident Horst Seehofer in der Vorstandssitzung am 30. Januar zum Stellvertreter von CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer berufen werden. Der Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Trudering-Riem und Ramersdorf-Perlach soll sich künftig vor allem um die Landespolitik kümmern. Seine Stimmkreisarbeit soll darunter aber nicht leiden.

Die Berufung Blumes für das Amt des zweiten Generalsekretärs für die Partei sei eine Antwort auf die „ganz vorzügliche Arbeit“, die der gebürtige Perlacher bisher geleistet habe, erklärte Seehofer. Seit 2008 ist Blume direkt gewählter Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Trudering-Riem und Ramersdorf-Perlach. Seit 2011 ist er Vorsitzender der CSU-Wirtschaftskommission. Ins Rampenlicht rückte Blume aber vor allem durch die Arbeit, die er in den vergangenen zwei Jahren geleistet hat. Unter seiner Federführung als Vorsitzender der CSU-Grundsatzkommission entstand das neue Grundsatzprogramm der Partei, „Die Ordnung“, das auf dem Parteitag im vergangenen November verabschiedet wurde.

Der derzeitige Generalsekretär Andreas Scheuer und Blume sollten sich die Arbeit aufteilen, erläuterte Seehofer die künftige Ausrichtung und betonte, die Konstruktion mit zwei Generalsekretären sei nicht neu. In der Vergangenheit habe es mehrfach einen Stellvertretender auf diesem Posten gegeben. Schwerpunkt des Perlachers sollen die Landespolitik sowie Medienpolitik und politische Bildung sein.

Damit zeichnet sich ab, dass sich Scheuer um die Kampagne für die diesjährige Bundestagswahl kümmert, Blume gleichzeitig mit den Vorbereitungen für die Landtagswahlen in Bayern beginnt. Diese stehen 2018 an. 2019 folgt dann die Europawahl und 2020 sind in Bayern wieder Kommunalwahlen. Und wie wirkt sich die neue Aufgabe auf die bisherige Arbeit des zweifachen Familienvaters aus? Gar nicht, erklärt Blume: „Ich freue mich auf diese spannende Aufgabe. Mein Ziel ist es, mit klarem Profil und bürgerlichem Politikangebot die Sprücheklopfer und Protestbewegungen in unserem Land zu stoppen und das Zukunftsvertrauen der Menschen zu stärken. Der Münchner Osten ist und bleibt meine Heimat. Gerade der Kontakt mit der örtlichen Bevölkerung ist für mich wichtiger Seismograph, vor allem auch in der neuen Funktion. Deshalb werde ich meine Stimmkreisarbeit und mein Mandat im Bezirksausschuss unverändert fortführen.“

Die offizielle Ernennung des 41-Jährigen soll am 30. Januar in einer Sitzung der Parteiführung vollzogen werden. Eine Zustimmung zum Vorschlag Seehofers gilt als sicher.fit

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