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Klimawünsche aus Berg am Laim

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Fünf Personen stehen nebeneinander vor einem selbstgebastelten Baum
V.l.n.r.: Kathrin Eva Schmid (FW/ÖDP), Fabian Ewald (CSU), Manuel Weiß (Grüne), Alexandra Nürnberger (Grüne) und Alexander Friedrich (SPD). © oh

Auf dem Grünen Markt hat Ende Juli die erste „KlimaDULT“ Münchens stattgefunden. Neben Ausstellenden, Vereinen und städtischen Referaten war auch der Bezirksausschuss (BA) mit einem Stand vertreten.

Die Besonderheit des Standes: Ein „Wunschbaum“, an dessen Äste Bürger ihre Wünsche für mehr Klimaschutz im Viertel hängen konnten. Dieser Baum führte zu vielen angeregten Gesprächen und Diskussionen mit den am Stand vertretenen BA-Mitgliedern, vor allem aber zu einer wahren Zettel-Flut mit Wünschen am Baum. Über 60 Wünsche waren am Ende des Tages zusammengekommen, die allermeisten davon mit Bezug zum Klimaschutz oder zur Klimafolgenanpassung. Der Bogen der Wünsche reichte von sehr konkreten Einzelvorschlägen wie einer Blühwiese auf dem Grünstreifen neben der Hansjakobstraße bis zum sehr grundsätzlichen Wunsch einer Seniorin „…dass alle Menschen fröhlich sind…“.

Manuel Weiß (Grüne), Klimaschutzbeauftragter des Bezirksausschusses ist überwältigt: „Mit so vielen Wünschen und mit so interessanten und angeregten Diskussionen hätte ich nicht gerechnet. Wir werden jetzt mit Hochdruck daran arbeiten, möglichst viele Wünsche auch Wirklichkeit werden zu lassen. Ein erster ging schon in Erfüllung: Auf dem Grünen Markt steht zunächst zeitweise und später hoffentlich auf Dauer ein Tauschschrank, in dem Gegenstände, die jemand nicht mehr benötigt, andere aber vielleicht sehr wohl, aufgestellt. Er trägt so zur längeren Nutzung bei – auch ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz.“

Die Schwerpunkte der Wunsch-Themen reichte von Begrünung und Entsiegelung über Solar- und Wärmeversorgung, den Hachinger Bach, die Förderung des Fahrradverkehrs bis hin zur Klima-Bildung an Kindergärten und Schulen. Nicht alle Wünsche kann der Bezirksausschuss erfüllen. Nicht alle fallen in seinen Zuständigkeitsbereich, aber, so meint Alexander Friedrich (SPD), Vorsitzender des Bezirksausschusses: „Wir sind gerade dabei, sämtliche Wünsche zu sichten und auszuwerten. Aus einigen werden Anträge des Bezirksausschusses an die Stadtverwaltung werden, andere wollen wir direkt an zuständige Referate oder Grundstückseigentümer weiterleiten. Sicherlich wird nicht alles in Erfüllung gehen. Aber jeder noch so kleine Schritt in diesem Bereich ist wichtig.“

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