Gebäude für Kindertagesstätte fertig

124 Betreuungsplätze

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Am Montag sind die Kinder in die neue Kindertagesstätte von St. Jakobus Neuperlach eingezogen.

Die Kinder der Tagesstätte St. Jakobus in Neuperlach sind am Montag in ihr neues Haus umgezogen: In dem Gebäude, das in zweieinhalbjähriger Bauzeit auf dem Gelände des ehemaligen Pfarrzentrums St. Jakobus, einer Teilgemeinde der Pfarrei Christus Erlöser, entstanden ist, finden nun auf drei Geschossen vier Gruppen mit jeweils 25 Kindern von drei Jahren bis zur Einschulung sowie zwei Krippengruppen mit je zwölf Kindern Platz.

Bei dem Bau der neuen Kindertagesstätte wurde besonderer Wert auf Ökologie und Nachhaltigkeit gelegt. So unterschreitet das nach Süden ausgerichtete und vom Architekturbüro Hlawaczek entworfene Gebäude die gesetzlichen Auflagen bei der Energieeinsparung um rund 20 Prozent, ist an das örtliche Fernwärmenetz angeschlossen, verfügt über eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und ein Dach mit extensiver Begrünung. Durch einen Aufzug ist das Gebäude über alle Stockwerke hinweg barrierefrei erschlossen und verfügt zudem über eigene Räume für die frühkindliche Förderung.

In dem Gebäude ist auch eine Küche untergebracht, die neben den Kindern in St. Jakobus noch die drei weiteren Kindertagesstätten der Teilgemeinden der Pfarrei Christus Erlöser – St. Maximilian Kolbe, St. Monika und St. Philipp Neri – mit frisch zubereiteten Mahlzeiten künftig versorgen kann. Die Innenräume der Kindertagesstätte St. Jakobus schmücken Werke des Künstlerpaares Lutzenberger und Lutzenberger, die unter anderem den Wandteppich für die Münchner Herz-Jesu-Kirche fertigten. Einen großen Stellenwert in der Planung nahm auch der neu gestaltete Spielplatz ein. Er ist unterteilt in einen Bereich für Kinder ab drei Jahren mit mehreren Geräten, Sand- sowie Wasserspielfläche und einen eigenen Spielbereich für jüngere Kinder und lässt sich in großen Teilen mit Sonnensegeln beschatten.Die Gesamtkosten für die neue Kindertagesstätte belaufen sich auf rund 5,8 Millionen Euro, davon sind 2,1 Millionen öffentlich gefördert, 3,7 Millionen Euro trägt das Erzbischöfliche Ordinariat München. Mit dem Abbruch der alten Kindertagesstätte soll Ende Oktober begonnen werden, so dass ab Frühjahr 2016 auf deren Grund das Gebäude für die neue Kapelle und die pfarrlichen Räume entstehen kann. Ein neu gestaltetes Forum wird beide Bauten zu einem städtebaulichen Ensemble verbinden. Das von Architekt Günter Eisele gebaute alte Zentrum St. Jakobus musste aufgrund statischer sowie brandschutztechnischer Mängel 2012 abgerissen werden.

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