Barfußpfad und Prinzessinnengärten

UNESCO-Auszeichnung für Ramersdorfer Kita

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Die Kindertagesstätte an der Ottobrunner Straße 107 ist für ihren „transportablen Barfußpfad“ und ihren „Prinzessinengärten“ mit dem UNESCO-Preis ausgezeichnet worden.

Die Kindertagesstätte an der Ottobrunner Straße 107 wurde mit dem UNESCO-Preis ausgezeichnet. Die Kita hatte sich mit ihrem „transportablen Barfußpfad“ und ihren „Prinzessinengärten“ beworben.

Die Idee ist denkbar einfach: Stapelbare Kunststoffboxen, gefüllt mit verschiedenen Naturmaterialien, die gemeinsam auf wöchentlichen Waldausflügen gesammelt wurden. Hintereinander aufgestellt ergeben sie einen Barfußpfad. Gemeinsam mit Kindern und Eltern ist dieser Sinnespfad entstanden, der auch als Fundus für Naturmaterialien bei anderen Aktionen dient. 

Kein großer Aufwand

Kein großer Aufwand auch bei den „Prinzessinnengärten“. In wieder verwendbaren und mit Erde befüllten Gemüsekisten, Joghurtbechern und Milchtüten werden selbstgezogene Pflänzchen angebaut. Die Kinder helfen bei Anzucht, Pflege und Ernte. Das Obst und Gemüse wird gemeinsam zubereitet und verzehrt. Vorbild ist der Berliner Prinzessinnengarten. Das Hauptanliegen des Kita-Projekts: Regionale und gesunde Ernährung erlebbar für Eltern und Team zu machen und das Verständnis für ökologische Kreisläufe wecken.

Mit diesen einfachen, aber effektiven Konzepten hat die Kindertagesstätte an der Ottobrunner Straße 107 die Fachjury des von der Deutschen UNESCO-Kommission eingesetzten Nationalkomitees überzeugen können. Deshalb gab es nun einen UNESCO-Preis.     Carmen Ick-Dietl

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