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Tafel und Tisch sagen Danke

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St. Martin, Sohn eines römischen Offiziers, hat in Tours in Frankreich gelebt und selbst als Soldat dem Kaiser gedient.

Eines Abends kommt er von einem Kontrollritt zurück und trifft am Stadttor auf einen Bettler, dessen Notruf ihn wie ein Blitz aus heiterem Himmel trifft. Er hält sein Pferd an und teilt seinen Mantel. Er hilft, ohne die Umstände genau zu prüfen. Ihm reicht sein Gespür. Später wird er dann Bischof und hilft den Armen seiner Stadt in legendärer Weise. Bis heute wird er deshalb verehrt.

So feiern viele Pfarreien und Kindergärten seinen Namenstag am 11. November. In St. Franz Xaver begann das Fest mit einem Wortgottesdienst, zu dem viele Menschen neben der obligatorischen Laterne auch haltbare Lebensmittel mitgebracht hatten. Beim anschließenden Umzug wurde das Licht in den Laternen hinaus in die Straßen Truderings getragen.Die gespendeten Lebensmittel kamen bei der Berg am Laimer Tafel und beim Tisch Messestadt sehr gut an. „Endlich mal kann ich gute Lebensmittel verteilen und muss mich nicht für einen welken Salatkopf schämen,“ erklärte eine Helferin. 

Armut gibt es auch bei in Berg am Laim, Trudering und Riem. Fast 900 Menschen mit geringem Einkommen, davon ein Drittel Kinder werden von der Berg am Laimer Tafel und dem Tisch Messestadt durch die Verteilung von Lebensmitteln unterstützt. Leider gibt es zu wenig Lebensmittel. In der Fastenzeit wird es wieder ein Fasten für Tafel und Tisch geben.

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