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Eine unendliche Geschichte

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Nach Angaben der am Projekt verantwortlichen Regierung von Oberbayern soll der Umzug erst zwischen Ende November und Anfang Dezember stattfinden. © Foto: Charly D

Die in der Überschrift genannte Anleihe beim Bestseller-Werk von Michael Ende („Die unendliche Geschichte“) sei erlaubt. Nur ist die Berg am Laimer Endlosgeschichte des geplanten Umzugs der Flüchtlingsunterkunft von der St.-Veit-Straße auf ein Terrain an der südlichen

Heinrich-Wieland-Straße im Nachbarstadtteil Perlach-Ramersdorf und direkt am Ostparksaum weniger spaßig. 

Wie mehrmals berichtet, soll die marode Containerunterkunft an der St.-Veit-Straße geschlossen werden und die  Asylsuchenden an neuer Stätte untergebracht werden. Doch bisherige Umzugstermine scheiterten – auch freiwillige Helfer wurden bislang vertröstet.  Soziale Dienste wie die Caritas oder Helfer-Organisationen wie die Initiative „Miteinander leben“ hatten bereits im Sommer für einen Umzug in den Ferien geworben, um gerade die Kinder vor Ort nicht zu überfordern. 

In der Tat scheint die Infrastruktur im Bereich der neuen Wohnstätte bis auf Kleinigkeiten ausreichend geschaffen. Berg am Laims Vorsitzender im Unterausschuss Soziales, Anton Spitlbauer sen. (CSU), hatte sich bei verschiedenen Ortsterminen mit Vertretern der Regierung von Oberbayern und Betreuern vom Fortschritt der Containerbaumaßnahmen überzeugt. Doch bei der Projekt-Abnahme zuletzt wurden offenbar bauliche Mängel entdeckt. Nach Angaben der am Projekt verantwortlichen Regierung von Oberbayern soll der Umzug deshalb erst zwischen Ende November und Anfang Dezember stattfinden. Die Zeit sei nötig, um nach der Mängelbeseitigung und folgenden Schlussabnahme die Unterkunft auch noch auszustatten und dann in die betreuenden Hände der Caritas zu übergeben – die bereits an der St.-Veit-Straße für diesen Arbeitsbereich zuständig war. Bleibt zu hoffen, dass vor Eintritt heftigster Winterperioden aus der unendlichen Umzugsgeschichte doch noch endlich eine endliche werden möge. Harald Hettich

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