Joachim Robatzek feiert seinen 65. Geburtstag

Ein Neuperlacher „Netzwerker“

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Viele Freunde und Mitstreiter aus AWO und Politik gratulierten Joachim Robatzek (4.v.l.) zu seinem Geburtstag (von links): Georg Prinz(AWO), Sigi Kammerer, Alfred Schellerer(BA-Mitglied+AWO), Albert Kammerer (AWO), Rosa Robatzek, Kurt Damaschke (stellvertetender BA-Vorsitzender), Margit Riedel (SPD-Neuperlach), Wolfgang Läpke (Programmwerkstatt) und Hiltrud Broschei (FFHSZ-Vorsitzende und Bezirksrätin).

Gutgelaunt konnte Joachim Robatzek am Faschingssamstag seinen 65. Geburtstag feiern, was durchaus bei seiner Vita erwähnenswert ist.

Robatzek ist am 9. Februar 1948 in Dortmund geboren, mittendrin im Kohlerevier. Hier ging er in die Volksschule und danach in die Fachoberschule. Später arbeitete er als Bergmann auf der Zeche „Neu-Iserlohn“. Dann das Examen als Krankenpfleger im Bundeswehrkrankenhaus Dortmund. Deshalb verschlug es ihn auch nach München, denn die Bundeswehr war an ihm interessiert und schickte ihn zur Sanitätsakademie nach München um ihn fort- und weiterzubilden. Über den MHD kam er zum ASB, wo er zunächst ehrenamtlich und später hauptamtlich als Rettungssanitäter tätig war. Bald errang er hier das Vertrauen seiner Kollegen und diese wählten ihn in den neu gebildeten Betriebsrat als Betriebsobmann. Seine Gewerkschaft, die ÖTV (50 Jahre Mitglied) wurde auf ihn aufmerksam und schickte ihn in die Tarifkommission für das in den bayerischen Rettungsdiensten tätige Personal.

Ein prägendes Erlebnis

Als gerade zum Dienst eingeteilter Rettungssanitäter ereilte ihn der Einsatzruf: „Viele Verletzte an der Theresien-Wiese“. Es war der 26. September 1980, der Tag des Bombenanschlags auf unschuldige Oktoberfestbesucher. Dort erwartete ihn etwas, was er nie vergessen wird: 211 zum Teil schwer Verletzte und 13 Tote galt es schnell und fachmännisch, gemeinsam mit den vor Ort tätigen Notärzten, zu versorgen.

Wechsel

Das wirkte nach und so wechselte er im Jahre 1983 zur Flughafen München (FMG) GMBH. Zunächst war er im medizinischen Dienst und später als Referent für Öffentlichkeitsarbeit tätig. Schon bald wählten ihn auch dort seine Kollegen in den Betriebsrat, bis er in Rente ging. 1983 bezog er mit Frau und Tochter eine Wohnung an der Neuperlacher Plettstraße.

Politisch fand er seine Heimat bei der SPD, der er nun seit mehr als 38 Jahren angehört und die ihn 2008 für den Bezirksausschuss 16 aufstellte und für die er heute noch als örtlicher Seniorenbeauftragter und im Neuperlacher SPD-Vorstand tätig ist.

Auch heute noch ist seine berufliche Erfahrung in den örtlich tätigen Vereinen wie AWO, Junge Arbeit und den Freunden und Förderern des Horst-Salzmann-Zentrum gefragt.

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