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Grüne in Berg am Laim stellen Forderung an Wohnbaugesellschaften

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Von: Roman Wintz

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In einem Keller sind zwei Wärmepumpen zu sehen
Die Münchner Wohnbaugesellschaften sollten in Zukunft Fernwärme nutzen. © Soeren Stache/dpa

Angesichts des Angriffskrieges auf die Ukraine wünschen sich die Grünen in Berg am Laim eine Umstellung auf Fernwärme. Dabei stoßen sie auf wenig Widerstand.

Es herrscht Krieg. Die schrecklichen Vorkommnisse in der Ukraine haben uns die Abhängigkeit von russischem Erdgas aufgezeigt. Momentan arbeitet die Bundesregierung mit Hochdruck daran, diese Abhängigkeit zu verringern. Geht es nach den Grünen im Bezirksausschuss (BA) Berg am Laim, sollte auch die bayerische Landeshauptstadt ihren Beitrag dazu leisten.

„Ein guter Weg, die Abhängigkeit von Erdgas zu verringern, ist zum Beispiel die Fernwärme“, so die Begründung im Antrag um die Fraktionssprecher der Grünen, Alexandra Nürnberger und Manuel Weiß. Deshalb sollten in Berg am Laim alle Neubauten der städtischen Wohnungsbaugesellschaften (GWG, GEWOFAG und HEIMAG) nur noch mit Fernwärme beheizt werden und auch alle Bestandsimmobilien der eben genannten in den nächsten Jahren auf Fernwärme umgestellt werden. „Falls sich neben der Geothermie andere regenerative Energiequellen wie Solarzellen oder Wärmepumpen als sinnvoll herausstellen, ist dies natürlich auch mit einzuplanen“, heißt es weiter im Antrag.

Seitens des Gremiums gab es von Daniela Schäfer (SPD) Unterstützung für den Antrag, bis auf eine Kleinigkeit in der Formulierung. Albrecht Dorsel-Kulpe von der FDP hingegen wollte dem Antrag so nicht zustimmen: „Nicht aus dem Grund, weil ich gegen Fernwärme bin, aber ich bin nicht der Meinung, dass wir vorschreiben sollten, wo welche Technologien eingesetzt werden sollten. Und genau das macht dieser Antrag.“ Bei der anschließenden Abstimmung wurde der Antrag jedoch zugunsten der Grünen durchgewunken.

Roman Wintz

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