Der Geruch von Wasser

Am Sonntag, 15. Januar, wird im Café Huber an der Aribonenstraße in Ramersdorf eine Lesung mit der Dialektdichterin Gabi Anders stattfinden.

Gabi Anders wurde 1957 in München geboren und arbeitet als Sozialpädagogin und Familientherapeutin in der Krisenintervention. Bislang hat sie als Autorin einen Gedichtband veröffentlicht, in dem politisch engagierte Gedichte neben persönlichen lyrischen zu finden sind; in den meistens mittellangen und nicht gereimten Gedichten von „Lach sie an die Wand“ werden die Bestandteile einer ungereimten Welt aneinandergefügt. Daneben der Roman „schwarzweiß“, in dem eine Liebe durch eine Urlaubsfahrt nach Italien neu vermessen wird. Nun stellt die Autorin, die auch durch zahlreiche Veröffentlichungen in den Anthologien und Magazinen des „Werkkreises Literatur der Arbeitswelt“ hervortrat, den Münchner Regionalkrimi „Der Geruch von Wasser“ vor. Das Thema des Krimis ist der Kindesmissbrauch. Zentrale Figur des Geschehens ist die Psychologin Katja, die sich unvermittelt massiven Bedrohungen ausgesetzt sieht. Das Buch ist im Frühjahr 2010 im Geest Verlag erschienen. Die Tendenz zur bairisch gefärbten Alltagssprache zeigt sich in Wörtern und Ausdrücken wie „angelangt“ statt „angefasst“ oder „glatt eine schmieren“. Musikalisch umrahmt wird die Lesung, die um 10 Uhr (Einlass ab 9 Uhr) beginnt, vom Mann der Dichterin, Holger Reichhelm, und von Bernd Bauer (beide Gitarre und Gesang).

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