Flüchtlingsunterkunft wohl noch länger unabkömmlich

Zukunft St.-Veit-Straße

Um die Zukunft des Areals der ehemaligen Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge an der St.-Veit-Straße im Berg am Laimer Süden ranken sich nach wie vor viele Unwägbarkeiten.

Das im Eigentum der Kirche befindliche und an den Bezirk Oberbayern langfristig verpachtete Areal wird nach den Worten von Bezirksrat und BA-Mandatar Anton Spitlbauer sen. (CSU) wohl noch geraume Zeit nicht für andere Nutzungszwecke zur Verfügung stehen. „Die Regierung von Oberbayern kann noch nicht auf das Gelände verzichten“, führte der Christsoziale nach einer Rücksprache mit den verantwortlichen Stellen zuletzt im Berg am Laimer Bezirksausschuss aus.

Wenig verwunderlich: schließlich wird das Areal als eine Dependance der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in der Bayernkaserne offenbar dringend benötigt (HALLO berichtete). Ein Zeithorizont lasse sich angesichts wieder steigender Flüchtlingszahlen noch nicht absehen, argumentiert die Regierung von Oberbayern. Damit scheidet der Berg am Laimer Standort zumindest vorerst auch aus den städtischen Untersuchungen aus, einen geeigneten Standort für eine dringend erforderliche, dritte Berg am Laimer Grundschule zu ermitteln. Hier sind nach wie vor das Krautgarten-Terrain im Umgriff der Else-Rosenfeld-Straße und das ehemalige Bus- und P-R-Terrain am U-Bahnhof Michaelibad „Kandidaten“. Wie BA-Chef Robert Kulzer (SPD) im BA verlauten ließ, sei die Stadt aber noch in der Sondierungsphase. – HH –

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