Gutes Tun und günstiger Fahren

Fahrtvergünstigungen für Berg am Laimer Ehrenamtliche

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Von der Kombination der Ehrenamtskarte mit dem München-Pass könnten ehrenamtlich Engagierte, wie etwa bei der Berg am Laimer Tafel, profitieren.

Die Landeshauptstadt will ab Herbst dieses Jahres die Bayerische Ehrenamtskarte einführen, um sich bei Ehrenamtlichen zu bedanken. Doch der Bezirkssauschuss möchte noch etwas mehr für die Engagierten herausholen.

Für ehrenamtlich engagierte will die Stadt München zwei Projekte starten, die Vergünstigungen bieten. Neben der Auszeichnung „München dankt!“ soll auch die Bayerische Ehrenamtskarte durch die Stadt ausgegeben werden. Die Antragstellung für Ehrenamtliche ist voraussichtlich ab Sommer möglich. Während die Auszeichnung üblicherweise bereits ab einem jährlichen Engagement von 80 Stunden beantragt werden kann, erhalten Münchner die Bayerische Ehrenamtskarte erst ab mindestens 250 Stunden ehrenamtlichen Engagements im Jahr. Mit ihr hat man beispielsweise einen vergünstigten Eintritt in Freizeitparks oder günstigere Kaufpreise bei bestimmten Läden. CSU-Fraktionssprecher Fabian Ewald lobte das Vorhaben, hat jedoch einen Verbesserungsvorschlag: „Eine echte Erleichterung und Anerkennung bürgerschaftlichen Engagements wäre es, wenn Ehrenamtliche dann auch vergünstigt die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen können.“ Im Landkreis München wird ein solches Modell bereits umgesetzt. Inhaber der Bayerischen Ehrenamtskarte können dort den LandkreisPass erwerben, der wiederum zum Erwerb der IsarCard S berechtigt. Den München-Pass können bisher nur nur Bezieher von Grundsicherung oder Arbeitslosengeld, Asylbewerber, Bezieher von Wohngeld oder Kinderzuschlag oder Personen mit geringem Einkommen erhalten. Lediglich für Teilnehmer an einem Freiwilligen Sozialen oder Ökologischen Jahr oder Freiwillige im Rahmen eines Bundesfreiwilligendienstes ist der München-Pass sonst noch erhältlich. „Es ist schon schwierig, Ehrenamtliche zu finden“, erklärt Ewald, „so könnte man neue Freiwillige ermutigen“. Hubert Kragler (SPD) kritisierte die dadurch entstehenden Mindereinnahmen für den MVV sowie die zusätzliche Arbeit für das Sozialreferat.

„Um eine echte Wertschätzung für ehrenamtliche Arbeit zu schaffen und auch die Berg am Laimer Vereine weiter zu fördern, sollte der München-Pass zeitgleich mit der Einführung der Ehrenamtskarte entsprechend angepasst werden“, forderte Ewald. Da die Einführung ja zusammen mit der Ehrenamtskarte erfolgen könne, entstünde durch ihn auch keine untragbare Mehrarbeit, so der CSU-Fraktionsvorsitzende im BA Berg am Laim. 

pg

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