Für 12 beginnt das Berufsleben, 13 streben den „Bachelor in Science“ an

25 examinierte Gesundheits und Krankenpfleger

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Für ihre herausragenden Leistungen erhielten Joanna Sobiechowska, Mara Kaiser, Monika Bauer und Katja Weber (von links) einen Staatspreis.

Premiere bei der Berufsfachschule für Krankenpflege Maria Regina: Erstmals entließ die Schule der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul einen Jahrgang, der nicht nur aus Auszubildenden, sondern auch aus so genannten Schülerstudierenden bestand. 

Von den insgesamt 25 Absolventen beendeten 12 ihre Ausbildung; als staatlich geprüfte Gesundheits- und Krankenpfleger/innen stehen sie der Berufswelt ab sofort zur Verfügung. Für 13 Absolventen geht die Ausbildung dagegen weiter. Sie sind an der Katholischen Stiftungsfachhochschule München im Studiengang „Pflege dual“ eingeschrieben und können diesen nach den jetzt folgenden drei Semestern Vollzeitstudium als „Bachelor in Science“ abschließen. Die Schülerstudierenden kombinieren also eine berufliche Ausbildung mit einem akademischen Studium. 

Große Auswahl bei der Arbeitsplatzsuche

Sowohl für Akademiker als auch für Nichtakademiker in der Pflege gilt: Sie haben bei der Arbeitsplatzsuche eine große Auswahl. Weil viele Krankenhäuser händeringend qualifiziertes Pflegepersonal suchen, können sie sich in der Regel eines von mehreren verschiedenen Stellenangeboten aussuchen. Die Barmherzigen Schwestern freuen sich, dass sich etliche Absolventen für die ordenseigenen Krankenhäuser entschieden haben: das Krankenhaus Neuwittelsbach (Fachklinik für Innere Medizin in Neuhausen) und die Maria-Theresia-Klinik (Fachklinik für Chirurgie am Bavariaring). 

Auf der Abschlussfeier freute sich Generalvikarin Schwester M. Veneranda Sachsenhauser, dass sich die jungen Frauen und Männer für einen Beruf entschieden haben, der die Sorge um die Kranken in den Mittelpunkt stellt. „Gehen Sie gut mit den Menschen um. Jeder ist etwas Besonderes.“ Diesen Satz gab sie den Absolventen mit auf ihren Lebensweg. Verwaltungsdirektor Mathias Rauwolf gratulierte zu den erbrachten Leistungen. Die Schüler hätten in 4600 Ausbildungsstunden in Theorie und Praxis bewiesen, dass sie für die Patienten ihr Bestes geben und dass sie teamfähig und belastbar sind. „Unsere Krankenhäuser sind auf gute Nachwuchskräfte angewiesen,“ sagte er. Schulleiterin Gabriela Reger beglückwünschte die Absolventen ebenfalls fürs bestandene Examen. 

Besonders gut schnitten vier Schülerinnen ab, die für ihre Leistungen einen Staatspreis erhielten: Katja Weber (Notendurchschnitt 1,0), Joanna Sobiechowska (1,17) sowie Monika Bauer und Mara Kaiser (jeweils 1,33). 

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