Spielplatz am Ostpark

Spaß mit dem Wackelbaum

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Der neu gestaltete Spielplatz im Ostpark wurde gleich auf Herz und Nieren getestet.

Klettern, rutschen, schaukeln – auf dem großen Spielplatz im Ostpark darf endlich wieder gespielt werden. Ein halbes Jahr lang war das Areal bei Kosten von rund einer halben Million Euro modernisiert und umstrukturiert worden. Das Ergebnis kann sich sehen lassen!

„Das ist einer unserer Schwerpunkt-Spielplätze in München“, erklärt Ulrich Rauh von der Gartenbauabteilung im Baureferat. Einer der Spielplätze, an dem mehr geboten wird als sonst üblich. Entsprechend beliebt und frequentiert ist er. Nicht nur bei Anliegern aus Berg am Laim, Trudering und Ramersdorf-Perlach. Der große Ostpark-Spielplatz zieht auch Kindergärten und Ausflügler an. Jetzt wahrscheinlich noch mehr. Denn die Stadt hat das Angebot für ihre kleinen Bürger deutlich aufgewertet.

„Das war alles nicht mehr so ganz stimmig, deshalb haben wir ihn auch gleich neu strukturiert“, so Rauh. Auf der einen Seite ist ein großer Klettergarten neu entstanden. Die Kombination aus vielfältigen Klettermöglichkeiten soll in erster Linie größere Kinder ansprechen. Balancierbrücken, Schwebebänder, Stelzenparcours, Teller-Brücke, Taue und Kletternetze führen über verschieden hohe Podeste zum großen Baumhaus. Der Wackelbaum in der Mitte der Anlage ist ein frei aufgehängtes Kletterangebot, um die motorischen Fähigkeiten und das Gleichgewichtsgefühl zu testen. Der „Flying Fox“ stellt eine Herausforderung für Mutige und Bewegungsfreudige dar.

Die großen Hangrutschen wurden erhalten; sie waren erst im Frühjahr 2013 ausgetauscht worden. Der Weg auf den Hügel hinauf hat an seinem Fuß einen kleinen Pavillon erhalten, der als Unterstand und Sitzgelegenheit genutzt werden kann. „Zu einem tollen Spielplatz gehört mehr als die Spielgeräte“, meint Rauh. Beim Ostpark mache der Berg, die Bepflanzung, die ganze Umgebung das Spielen erst richtig interessant.

Auf der anderen Seite stehen die Angebote für kleinere Kinder. Spielhütten mit einem großen Sandtisch aus Naturstein, daneben ein kleineres Klettergerät mit Wackelbrücken, Kletterwand, Netzbrücke und natürlich einer Rutsche. Wackelauto und Wackeltraktor wurden wiederverwendet, weil sie bei Kindern und Eltern äußerst beliebt sind.

Wasserspieltische 

Auch die Wasserspieltische sind hierüber gewandert. Der neu gestaltete Wasserspielbereich hat nun gleich zwei Zapfstellen, die an den jeweiligen Enden einer großen Rinne platziert sind. Dazwischen liegen verschiedene Stau- und Umlenkmöglichkeiten. Das ergibt einen hohen Spielwert. „Wasser ist gerade in diesem heißen Sommer das A und O auf einem Spielplatz“, so Rauh. Das Wasserspielareal ist mit seinen befestigten Flächen auch für Rollstuhlfahrer geeignet.

Die Dreifachschaukel wurde saniert; die Vogelnestschaukel nahe der befestigten Asphaltflächen angeordnet, damit sie auch von Kindern mit Bewegungseinschränkungen genutzt werden kann. Zudem gibt es viele Sitzgelegenheiten – „wichtig für Eltern und Betreuer“, weiß Ulrich Rauh.

Weitere Pläne

Begonnen hatten die Bauarbeiten am Spielplatz bereits vergangenen Herbst. Insgesamt hat die Stadt hier knapp eine halbe Million Euro ausgegeben. Es ist nicht das Ende der Investitionen in den Ostpark. Noch in diesem Jahr soll der südliche Verbindungsweg zwischen der Spielstadt Maulwurfshausen und dem Eisstadion an der Staudinger Straße komplett saniert und mit einer neuen Decke versehen werden. Rauh hat mit seiner Planungsabteilung außerdem die Sanierung des Ostpark-Jugendspielbereichs hinter dem Michaelibad im Visier. „Der hat’s nötig.“ Als ersten Schritt will er dort die Skateanlage neu gestalten. Dafür wird es – wie beim Baureferat inzwischen üblich – vorab einen Workshop mit den Nutzern geben.

Carmen Ick-Dietl

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