Bezirksausschuss Berg am Laim fordert Stadt zum Schaffen von sozialen Räumen auf

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Ja zum Bolzplatz und Ja zur Bebauung

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In Berg am Laim steigt keiner auf‘s Dach

Dachnutzung der künftigen Grundschule an der St.-Veit-Straße in Berg am Laim

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Eine aktive Dachnutzung, wie hier mit einem Sportplatz auf dem Dach, hatte sich die CSU-Fraktion für die neue Grundschule Berg am Laim gewünscht.

An der St.-Veit-Straße in Berg am Laim voll eine neue Grundschule für gebaut werden. Da der Platz im Stadtviertel knapp wird, soll auch das Dach der neuen Schule genutzt werden. Keine Einigkeit herrschte im Bezirksausschuss darüber, wie das Dach genutzt werden soll.

Auf dem Grundstück neben der Trambahn-Wendeschleife an der St.-Veit-Straße 46 soll Ende 2022 eine neue Grundschule stehen. Denn trotz Erweiterungen reichen die Kapazitäten der zwei anderen Grundschulen im Stadtbezirk Berg am Laim nicht mehr aus. Generell ist der Platz begrenzt, es fehlt an Flächen für weitere Schulen oder Grün. Letzteres soll auf dem Dach der Grundschule an der St.-Veit-Straße Platz finden. Auch das Anbringen von Photovoltaik-Anlagen sei möglich, so der Bezirksausschuss-Vorsitzende Robert Kulzer (SPD). Die CSU zeigt sich damit unzufrieden. 

„Forderung nach Dachnutzung scheitert im Bezirksausschuss“ urteilt die Partei zur Abstimmung über ihren Antrag, in dem die Nutzung des Daches als erweiterter Schulhof gefordert wird. „Hier könnten qualitativ hochwertige Spiel-, Sport- und Aufenthaltsflächen geschaffen werden, wie das in anderen Städten, wo Schuldächer teilweise zu fast 100 Prozent genutzt werden, schon längst gängige Praxis ist“, sagt CSU-Fraktionssprecher Fabian Ewald. „Eine (solche) Dachnutzung hätte erheblich höheren Aufwand an Statik und Lärmschutz (Nachbarschutz) bedeutet, das hat uns das Referat für Bildung und Sport bei einem gemeinsamen Gespräch auch ausführlich erklärt“, erklärt Kulzer zur Entscheidung. Architekt Johann Kott (CSU) wies die Bedenken bezüglich des baulichen Aufwands als unbegründet zurück. Auch die Beeinträchtigungen in der Nachbarschaft seien aufgrund der zeitlich eingeschränkten Nutzung nicht zu groß.

Allerdings sei da noch die Frage nach der Sicherheit und Aufsicht: „Beides geht zu Lasten des Lehrpersonals“, erklärt Kulzer. Zudem stehe die Planung seit einem gemeinsamen Termin des Referats für Bildung Sport und des Bezirksausschusses bereits fest. Eine Umplanung, wie von der CSU geplant, würde das Vorhaben verzögern und die geplante Öffnung der Grundschule zum Schuljahr 2022/2023 gefährden, so der Bezirksausschussvorsitzende. Eine aktive Dachnutzung mit Garten oder Sportfeld hätte also zu einem früheren Zeitpunkt geplant werden müssen. Brach wird das Dach jedoch auch nicht liegen. 

pg

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