„Campus Ost“-Planung

Investitionen in Bildung und Sport

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Im Mittelpunkt der ehrgeizigen Planungen für den „Campus Ost“: Die Bauten der Ludwig-Thoma-Realschule sind in die Jahre gekommen. Eine umfangreiche Sanierung ist ebenso vorgesehen wie der neue Sportstättenbau auf dem Gelände gegenüber.

Mehr Raum für Bildung und Sport in Berg am Laim. Der ehrgeizige Plan für „Campus Ost“ zwischen Innsbrucker Ring und den Sport- und Schulflächen an der Fehwiesenstraße scheint zu stehen.

Wie BA-Bildungssprecher Alexander Friedrich (SPD) jetzt im Bezirksausschuss Berg am Laim erklärte, habe ein Ortstermin mit Vertretern der Stadt, der Vereine, der Ludwig-Thoma-Realschule und der Kindertagesstätten eine Lösung erbracht. Danach soll eine umfangreiche Neubaumaßnahme in drei Phasen realisiert werden. Bis 2024 soll das Projekt abgeschlossen sein.

Nach den aktuellen Planspielen sollen die Raupen und Bagger zunächst auf dem Vereinsgelände an der Fehwiesenstraße anrollen. Auf dem Areal der heutigen Vereinsgaststätte und dem gegenwärtigen Umkleidenbereich ist Umfangreiches vorgesehen: Hier soll eine kombinierte Sport- und Schwimmhalle entstehen – ein Schwimmbereich für die Schulen und Vereine unten und darüber eine Dreifachturnhalle für das gleiche Besucherspektrum. Die heutige Vereinsgastronomie werde in modernisierter Form in die Neubaumaßnahme integriert, verlautete es aus dem Bezirksausschuss.

In der zweiten Phase soll nach Abschluss dieser umfangreichen Arbeiten die alte Realschul-Turnhalle abgerissen werden. Auch die Nachnutzung dort ist schon planerisch fixiert. In einem Neubaukomplex sollen im Lernhaus-Stil neue Klassenzimmer für die Ludwig-Thoma-Realschule entstehen. Dazu soll vor Ort auch die Kindertagesstätte neue, erweiterte Räumlichkeiten bekommen. Wegen der Verlagerung der Turnhalle auf die andere Seite der Fehwiesenstraße vergrößert sich das Pausenhofareal der Schule. Apropos Realschule. Dort arbeitet man seit langem auf eine aus Sicht des Lehrkörpers, der Elternschaft und des Bezirksausschusses Berg am Laim als dringend notwendig erachtete Sanierung des deutlich in die Jahre gekommenen Altbaus samt einer Verbesserung der sanitären Strukturen hin. Phase drei der umfänglichen „Campus Ost“-Offensive ist für dieses Projekt vorgesehen.

Angesichts des zeitlichen Vorlaufs der beiden anderen Projektschritte bleibt aber bei den Beteiligten Geduld gefragt. Immerhin: Der Bezirksausschuss ist mit der Strategie der Stadtplaner in enger Abstimmung mit den vor Ort Handelnden einverstanden.

Parkflächen sollen durch die Schaffung einer Tiefgarage vor Ort erweitert werden. Deren Situierung und Ein- sowie Ausfahrtsbeziehung muss aber noch festgezurrt werden. Im Zuge der umfangreichen Baumaßnahmen soll auch die verkehrliche Erschließung des neuen Bildungs- und Sportzentrums neu konzeptioniert und vor allem entzerrt werden. Anstelle der heutigen Alleinzufahrt über die enge und als Sackgasse fungierende Fehwiesenstraße soll das Gelände künftig auch von der anderen Seite über die Echardinger Straße entlang der heutigen Parkplatzflächen des Sportgeländes verkehrsinfrastrukturell erschlossen werden.

Harald Hettich

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