Bezirksausschuss und Stadt sind sich uneinig über Schleichwege entlang der Echardinger Straße

Schleichwegverkehr

Der Schleichwegverkehr parallel zum Mittleren Ring entlang der Echardinger Straße soll weniger attraktiv werden. Darauf zielt ein entsprechender Vorstoß der städtischen Verkehrsbehörden ab. 

Danach soll die Echardinger Straße von Norden kommend derart umgebaut werden, dass künftig an ihrem Kreuzungsschnittpunkt mit der Bad-Schachener-Straße nur noch eine Fahrspur als Einmündung zur Verfügung steht.

Der heute vor Ort zur Verfügung stehende Linksabbieger in die stadtauswärtige Bad-Schachener-Straße würde wegfallen. Den Schleichwegverkehr in der Tempo-30-Trasse der Echardinger Straße einzudämmen, hält zwar auch der Berg am Laimer Bezirksausschuss für eine sinnvolle Lösung – zumal das Stadtteilgremium bereits vor Jahren einer verengenden „Nase“ entlang der Trasse zwischen den beiden Grünarealen des Michaeliangers und des Echardinger Grünstreifens zugestimmt hatte. Freilich: Schleichwegverkehr herrscht hier immer noch. Befürchtung des BA aktuell: durch die umfangreichen Baumaßnahmen in und um die Maikäfersiedlung könnte sich die verkehrliche Situation aufgrund starken Zuzugs in den kommenden Jahren noch  verschärfen. Ein Kreuzungsumbau samt Spurenreduzierung werde zu Stauaufkommen führen, befürchtet das Stadtteilgremium. Doch seitens der Stadt will man davon nichts wissen. Wie das Baureferat mitteilte, hätten Verkehrszahlenerhebungen des Kreisverwaltungsreferates ergeben, dass vor Ort auch künftig eine südwärtige Spur ausreiche. Der BA akzeptierte zwar die Sichtweise der Stadt – forderte aber Einsicht in die Verkehrszahlen. Harald Hettich

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