Mit Paddle im Ostpark

Bezirksausschuss Ramersdorf-Perlach für Trendsport auf dem See

Stand-up Paddling ist liegt derzeit im Trend.
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Der Bezirksausschuss Ramersdorf-Perlach kann sich Stand-up Paddler auf dem Ostparksee durchaus vorstellen (Symbolbild).

Geht es nach dem Stadtteilgrremium in Ramersdorf-Perlach, wird der Ostpark noch sportlicher: Nach der Jogging-Strecke (HALLO berichtete) will der Bezirksausschuss dort eine Trendsportart etablieren.

Ramersdorf-Perlach – Der Ostpark ist eine kleine Idylle zwischen Neuperlach und Berg am Laim. Neben Spaziergängen und gemütlichen Stunden im Biergarten sind im Park auch zahlreiche Sportler unterwegs. Um das weiter zu unterstützen, will die Stadt eine Jogging-Strecke, gegebenenfalls mit besonders geeignetem Belag, prüfen lassen (HALLO berichtete). Wenn es nach dem Bezirksausschusss (BA), könnte bald auch der See zum Sport treiben genutzt werden. Denn der möchte prüfen lassen, ob Stand-up Paddling auf dem Ostparksee erlaubt werden kann.

Das Stand-up Paddling (kurz auch SUP) erfreut sich wachsender Beliebtheit. Bei der Wassersportart stehen Sportler aufrecht auf einem schwimmfähigen Bord, das sich mithilfe eines Stechpaddels vorbewegt. Die Aussicht auf das befahrene Gewässer ist so mal eine andere als in einem Boot oder liegend vom Bord aus. Wer geschickt ist, bleibt außerdem trocken.

Doch genau da könnte das Problem für das SUP im Ostpark liegen. Das Schwimmen im 3,5 Hektar großen Ostparksee ist nämlich verboten. Was also, wenn der ein oder andere Sportler dann doch mal ins Wanken kommt und hineinfällt?

Die CSU begründet ihren Antrag damit, dass die Freizeitmöglichkeiten für Anwohner so verbessert werden könnten. „Zumindest Lärmbelästigungen sind von dieser Sportart nicht zu erwarten“, heißt es in dem Schreiben an die Stadt. Das Baureferat (Abteilung Gartenbau) solle daher prüfen, ob und wieweit Stand-up Paddling auf dem Ostparksee erlaubt werden könne. Auch das Erlauben für SUP nur auf bestimmten Teilen des Sees sehen die Antragsteller Thomas Kauer und Simon Soukup als Möglichkeit.

Sollte das Baurerat die Prüfung veranlassen, geht es dem BA nicht direkt darum, die Trendsportart mitsamt Ausleihstation oder Schule im Ostpark zu integrieren. Bei der Erstprüfung soll lediglich von einer privaten Nutzung der SUPs ausgegangen werden.

pg

Mehr über den Münchner Osten gibt es in der Übersicht.

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