Das Gefilde als tolle Feiermeile

Bezirksausschuss fördert den Ausbau des Festplatzes in Waldperlach

Der Festplatz im Gefilde soll nach dem Wunsch des BA 16 attraktiver werden und auch die Möglichkeit für ein Sonnwendfeuer bieten.

Mit 75.000 Euro aus seinem Budget will der Bezirksausschusses Ramers- dorf-Perlach den Ausbau des Festplatzes im Landschaftspark im Gefilde fördern.

Im Detail fordert das Stadtteilparlament einen Starkstromanschluss, eine Toilettenanlage, eine Gartenlaube oder ähnliche Abstellmöglichkeit für Gerätschaften und Sitzmöglichkeiten, eine eventuell notwendige Befestigung des Festplatzes und einen kostengünstigen Zugang. Fast alle Veranstaltungen benötigten entweder Strom, Wasser oder Toiletten, die von den Veranstaltern auf eigene Kosten angemietet werden müssten, erklärt das Gremium zur Begründung seines Vorstoßes. Da die Anschlusskosten der Stadtwerke für Wasser und Strom zum Teil sehr hoch seien, sei dies gerade bei kleineren Veranstaltungen nicht kostendeckend zu finanzieren. „Hierdurch müssen teilweise Angebote geschmälert werden, da die Infrastruktur nicht einfach zugänglich ist“, so der BA in seinem Antrag wörtlich. Seine Wünsche zur Gestaltung des künftigen Festplatzes hat der Bezirksausschuss dabei schon sehr konkret ausgearbeitet. Der Zugang zu Strom, Wasser und Abwasser soll im Gefilde zur Verfügung gestellt werden, damit im Stadtteil die Möglichkeit entsteht, einfach und unkompliziert Veranstaltungen durchzuführen. Dabei sollte der Zugang ohne extra Anschlusskosten erfolgen können, zum Beispiel durch vereinfachte Abrechnung des Verbrauchs über digitale (Strom-)zähle. Außerdem sind nach Ansicht des BA Toilettenhäuschen notwendig, sodass diese sowohl von den Jugendlichen der Skaterbahn, als auch den Besuchern von Veranstaltungen genutzt werden können. Ein weiterer Wunsch des Gremiums betrifft den Zugang aus dem Gefilde. „Der Festplatz wird von vielen nicht als Festplatz wahrgenommen, aufgrund der etwas unscheinbaren Rasenflächen. Außerdem könnte er durch mehr Wege besser angebunden werden“, sind sich die BA-Mitglieder sicher.

Ein Recht hoher Aufwand entstehe den Vereinen bei Veranstaltungen durch den Hin- und Rücktransport von sperrigen Sachen, die zum Teil auch zeitlich abgestimmt transportiert und angeliefert werden müssten und daher die Organisation zusätzlich erschweren würden. Getränke, Biertische oder sonstige sperrige und schwere Gegenstände müssten teilweise zwischengelagert werden. Der Wunsch des Bezirksausschusses ist deshalb: Eine Lagermöglichkeit in direkter Nähe des Festplatzes. Er würde auch eine deutliche Entlastung bringen, wenn Veranstaltungen mehrtägig seien und daher über Nacht nicht unbewacht am Festplatz stehen bleiben könnten.

Auch zur Steigerung der Attraktivität des Festplatzes hat der Bezirksausschuss einige Ideen. Dazu gehört unter anderem eine Feuerstelle für Sonnwendfeuer. Ein solches wurde vor einigen Jahren bereits von der Freiwilligen Feuerwehr veranstaltet — und erfreute sich damals großer Beliebtheit bei der Bevölkerung. Jedoch müsste bei einem Sonnwendfeuer auf dem Rasen des Grünzugs die verbrannte Erde abgetragen werden und der Rasen neu angesät werden. Der Bezirksausschuss wünscht sich deshalb, dass für ein Sonnwendfeuer eine adäquate Feuerstelle errichtet wird, die eventuell auch für weitere Veranstaltungen genutzt werden könnte, zum Beispiel auch als Vergrößerung des Festplatzes.

Weiter steht eine wetterfeste Bühne auf dem BA-Wunsch- zettel. Sie könnte weitere Möglichkeiten für Aktionen und Veranstaltungen bieten. „Zum einen könnte man Veranstaltungen kleiner Bands unkomplizierter anbieten, aber auch Spiele und Aktionen mit Jugendlichen durchführen oder Theaterstücke könnten aufgeführt werden“, schreibt das Gremium an die Stadt.

Über zusätzliche Vorschläge der Waldperlacher-Runde für den Festplatz im Gefilde will der BA noch in seinem zuständigen Unterausschuss beraten. Und für das Theatron im Ostpark plant der Bezirksausschuss noch einen Ortstermin mit dem neuen Leiter der Abteilung Gartenbau des Baureferats im Ostpark. 

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