Nacht-Regelung an der Kreuzung Unterhachinger- und Fasangartenstraße

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Bezirksausschuss Berg am Laim fordert Ausbau bei ÖPNV

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Zukunftsfähiger Nahverkehr

Bezirksausschuss Berg am Laim fordert Ausbau bei ÖPNV

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Wenn es nach dem Bezirksausschuss geht, sollen Trambahnen zwischen 6 und 22 Uhr alle fünf Minuten fahren.

Die Landeshauptstadt München soll handeln: Der Bezirksausschuss fordert in einem Antrag die Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs im Münchner Osten. Dafür gibt er auch schon sehr konkrete Vorschläge. „Die Maßnahmen sind dringend notwendig“, so CSU-Fraktionssprecher Fabian Ewald.

Die Buslinien in Berg am Laim sollen an allen Tagen mindestens alle zehn Minuten fahren, in Stoßzeiten alle fünf Minuten. Außerdem wünscht sich der Bezirksausschuss mehr Bushaltestellen: An der Truderinger Straße/Roßsteinstraße, an der Waldstraße/Sonnwendjochstraße, an der St.-Veit-Straße/Hachinger-Bach-Straße und an der St.-Michael-Straße/Hachinger-Bach-Straße.

Auch bei Tram und U-Bahn sieht der Bezirksausschuss Ausbaupotenzial: Alle Linien sollen zwischen 6 und 22 Uhr alle fünf Minuten fahren, ansonsten alle zehn Minuten. Die Tram-Nachtlinie N19 soll 20-minütig auf der Gesamtstrecke fahren. Der Takt der S-Bahnen, die durch Berg am Laim fahren, soll auf zehnminütig zwischen 6 und 22 Uhr verdichtet werden. Außerdem ist ein Halt der Express-S-Bahn und der Linie zum Flughafen am S-Bahnhof Berg am Laim nach der Inbetriebnahme der 2. Stammstrecke gewünscht. „Der öffentliche Personennahverkehr würde attraktiver werden, sodass mehr Leute freiwillig umsteigen“, erklärte Ewald. Ein automatisches Fahrradparkhaus am Ostbahnhof und eine Ausweitung des Park-and-Ride-Angebots rund um die Stadt sollen das Umsteigen erleichtern. Auch die Preise sollen zur Attraktivitätssteigerung des öffentlichen Nahverkehrs beitragen, etwa mit einem 365 Euro Ticket für das gesamte MVV-Netz. „Noch immer ist das private Kfz nicht nur für viele Berufspendler aus dem Münchner Umland, sondern auch für Münchner das schnellste, bequemste und günstigste Verkehrsmittel zur Arbeitsstelle“, heißt es in dem Antrag. Der einzige Weg, den motorisierten Indivualverkehr zu verringern, sei „der Ausbau eines zeitsparenden, günstigen und bequemen Alternativangebots“.

Kritistiert wurde der Antrag wegen der Forderung, diese schon im nächsten Jahr umzusetzen. „Die Umsetzung bis Ende 2020 ist unrealistisch. Das wird die Stadt so nicht bewilligen“, so Hubert Kragler (Bündnis 90/Die Grünen). Auch fehle das Geld für solch umfassende Maßnahmen. Mit Wirkung zum 15. Dezember dieses Jahres plant die MVG bereits eine Tarifreform, die schon viele Vorteile für Vielfahrer verspricht. So soll der derzeitige Innenraum, die Ringe eins bis vier, zu einer Zone M zusammengefasst werden. Eine Monatskarte für diese Zone soll dann 55,20 Euro kosten, bei jährlicher Zahlung sogar nur 43,50 Euro. 

pg

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