Spiel und Sport am Michaelianger

Bezirksausschuss Berg am Laim wünscht Teqball-Platte 

Teqball Vorstellung Thomas Kovacs
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Die Trendsportart Teqball ist eine Mischung aus Fußball und Tischtennis (Symbolbild).
  • vonPia Getzin
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Eigentlich ist es gerade mal März, aber schon jetzt locken an manchen Tagen die warmen Temperaturen nach draußen. In Berg am Laim will der Bezirksausschuss den Anwohnern am Michaelianger die Möglichkeit geben, Sport zu treiben.

An den Corona-Regeln hat sich seit November nicht viel geändert. Lockerungen sollen nur stufenweise kommen. Keiner weiß also, wann Fitnessstudios und Vereine ihre Türen für Sporttreibende wieder öffnen dürfen. Mit dem sonnigen Wetter wird die Sehnsucht nach Sport noch größer. Für die Berg am Laimer könnte es deshalb bald eine neue Möglichkeit zur sportlichen Betätigung geben, denn der Bezirksausschuss kann sich eine Teqball-Platte im Michaelianger vorstellen und hat diese bei der Stadt beantragt.

Der Sport verlagere sich durch die Pandemie in den privaten, und zum großen Teil auch in den Außenbereich, so Initiator Martin Meisen (SPD) in seinem Schreiben an die Stadt. Schließlich verfügen nicht alle Berg am Laimer über eine große Wohnung für Indoorsport oder einen eigenen Garten. „Dadurch wurden auch alternative Sportmöglichkeiten beziehungsweise Sportarten populärer“, so Meisen weiter. Eine davon sei Teqball, eine Ballsportart, die insbesondere bei Jüngeren immer beliebter werde.

Teqball ist eine Mischung aus Tischtennis und Fußball: Auf einer Platte wird ein Fußball hin- und hergespielt. Wie im Fußball dürfen Hände und Arme jedoch nicht zum Spielen benutzt werden. Der Ball wird mit Fuß, Knie, Kopf oder Brust über die Platte gespielt.

Die Teqball-Platte würde zum generationsübergreifenden Sportangebot im Berg am Laimer Park beitragen, findet Meisen. „Dementsprechend sollten auch neue Trends und Entwicklungen Anklang finden. Gerade im Michaelianger würde ein derartiges Angebot das des Fitnessparks samt Boule-Bahn hervorragend ergänzen, Anziehungspunkt für alle Generationen darstellen und das soziale Miteinander fördern“, so der SPD-ler. Da der 14. Stadtbezirk weiter wachse, müsse ohnehin weiter am Ausbau von Freizeitangeboten gearbeitet werden.

Mehr über den Münchner Osten gibt es in der Übersicht.

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