Platz für den Schulsport

BA fordert Wiederherstellung der Schulsportanlage in Berg am Laim

Der Bezirksausschuss Berg am Laim möchte sicherstellen, dass nach der Entfernung der Container an der Josephsburgstraße wieder Sportplätze entstehen (Symbolbild).
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Der Bezirksausschuss Berg am Laim möchte sicherstellen, dass nach der Entfernung der Container an der Josephsburgstraße wieder Sportplätze entstehen (Symbolbild).

Wie wichtig Sport gerade für junge Menschen ist, müssen Münchner während der Corona-Pandemie schmerzlich erfahren. Doch auch ohne das Virus sind die Bedingungen nicht immer optimal, so wie bei einer Schulsportanlage in Berg am Laim.

Berg am Laim – Neben Religion und Kunst ist Sport eines der Schulfächer, die gerne mal als unnötig abgetan werden. Doch wie wichtig die Möglichkeit zur sportlichen Betätigung ist, erfuhren viele während den Einschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Doch selbst mit dem Gedanken an Zeiten ohne Anti-Virus-Regeln stehen dem Schulsport Herausforderungen entgegen. So wie die sehr knappen Flächen in der bayerischen Landeshauptstadt, die dafür in Frage kommen.

In Berg am Laim will der Bezirksausschuss nun sicherstellen, dass sich zumindest dort etwas tut. Denn auf dem Grundstück an der Josephsburgstraße 41 befanden sich Sportflächen, bis es für das Schulprovisorium für die neue Grundschule an der St.-Veit-Straße verwendet werden musste.

Damit es der Stadt nicht in den Sinn kommt, mit dem Grundstück im Anschluss etwas anderes anzustellen, bekräftigte die CSU im Bezirksausschuss des 14. Stadtbezirks (BA) nun die Dringlichkeit einer Freisportfläche im Viertel. „Gerade nach der Erweiterung der Grundschule an der Berg-am-Laim-Straße mit einer entsprechenden Schülermehrung werden wieder dringend erreichbare Freisportflächen benötigt“, heißt es in dem Antrag von Initiator Fabian Ewald. Die betreffende Fläche an der Josephsburgstraße solle deshalb nach dem Umzug der Grundschule an die St.-Veit-Straße wieder vollständig zu Sportflächen umgewandelt werden. Die dortigen Schulcontainer würden ohnehin nicht mehr gebraucht, heißt es in dem Schreiben an die Stadt. Der in den nächsten Jahren steigende Bedarf an Schulplätzen solle besser durch einen neuen, fünften Grundschulstandort in Berg am Laim gedeckt werden, sodass neue Schülerinnen und Schüler nicht in Schulcontainern untergebracht werden müssen.

pg

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