Mit Internet gut versorgt

Breitbandausbau an Berg am Laimer Schulen bis 2021

Für Glasfaseranschlüsse sind Tiefbauarbeiten erforderlich. Schulen in Berg am Laim sind bereits gut angeschlossen.
+
Für Glasfaseranschlüsse sind Tiefbauarbeiten erforderlich. Schulen in Berg am Laim sind bereits gut angeschlossen (Symbolbild).

Die Digitalisierung von Schulen ist gerade während der Pandemie eine wichtige Baustelle. In Berg am Laim forderte der Bezirksausschuss (BA) im Juli einen Breitbandanschluss für alle Schulen. Und die Stadt hat dazu gute Nachrichten.

Berg am Laim – Sowohl im Leben von Erwachsenen als auch von Kindern und Jugendlichen ist das Internet nicht mehr wegzudenken. Googeln, surfen, Videos schauen und sich mit anderen über soziale Medien vernetzen ist Alltag. Schulen müssen bei dieser Entwicklung jedoch noch aufholen, denn für eine gute Internetverbindung benötigen die Gebäude einen Glasfaseranschluss. In Berg am Laim, ein Viertel, in dem derzeit mehrere Schulen geplant werden oder bereits in der Bauphase sind, reichte der BA im Juli einen Antrag mit der Forderung ein, die Schulen des 14. Stadtbezirks bis zum Schuljahresbeginn 2021/2022 an das Glasfasernetz anzubinden.

Dazu teilte das Referat für Bildung und Sport der bayerischen Landeshauptstadt (RBS) nun mit, dass bereits der überwiegende Teil der Schulen im gesamten Stadtgebiet mit Glasfaser erschlossen sei. So hätten alle Beruflichen Schulen sowie Gymnasien und Realschulen eine Breitbandanbindung. Ledigdlich bei den Grund-, Mittel- und Förderschulen hätten 181 von 216 Institutionen schnelles Internet. Neubauten erhielten ohnehin einen Breitbandanschluss, so das RBS.

In Berg am Laim seien bereits 16 von 17 Schulen breitbandig angebunden. Der Ausbau für Berufliche Schulen, Gymnasien und Realschulen sei im Jahre 2017 erfolgt, seit 2018 wurden die Grund-, Mittel- und Förderschulen in Berg am Laim angeschlossen. Die einzige Schule ohne einen solchen Anschluss im Stadtbezirk sei die Mittelschule am Inzeller Weg. Die Arbeiten dafür seien für das 4. Quartal 2021 vorgesehen. „In Bezug auf die Hardware-Ausstattung als ergänzende Voraussetzung für das digitale Lernen und Arbeiten wurde die Mittelschule Inzeller Weg im vergangenen Schuljahr 2019/2020 umfassend mit neuen IT-Arbeitsplätzen ausgestattet (PC oder Notebooks)“, schreibt das RBS an den BA. Außerdem seien Geräte, die länger als fünf Jahre im Einsatz waren, ausgetauscht worden und zur Ermöglichung des „Homeschooling“ Tablets an Schüler verliehen worden. Der Forderung des Bezirksausschusses ist das RBS nach eigener Aussage also sogar zuvorgekommen.

pg


Mehr über den Münchner Osten gibt es in der Übersicht.

Besuchen Sie HALLO auch auf Facebook.

Auch interessant:

Mehr zum Thema:

Kommentare