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Belobigung eines Bankangestellten

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berichtet erhielt eine 66-jährige Rentnerin aus Neuperlach einen Anruf von einem unbekannten Mann, der sich als ihr angeblicher Neffe ausgab. Dieser kündigte an, die Dame in Kürze zu besuchen, da er ihr viel zu erzählen hätte. Etwas später wurde die Rentnerin von einem weiteren Unbekannten angerufen, der sich als „Kommissar Krüger“ von der Polizei vorstellte. Der Neffe „Florian“ habe einen Verkehrsunfall verursacht und müsse nun eine Geldstrafe in Höhe von 8000 Euro bezahlen, andernfalls würde er seinen Führerschein verlieren. Die gutmütige Rentnerin ließ sich schließlich überreden, dem angeblichen Verwandten mit einem Darlehen auszuhelfen. Dafür ging sie zu ihrer Hausbank und hob dort einen höheren Geldbetrag ab. Der 51-jährige Bankangestellte Manfred Töpperwien, der die ältere Dame am Schalter bediente, wurde im Gespräch mit der Rentnerin aufmerksam und wies sie auf die bekannte Betrugsmasche hin. Daraufhin begab sich die Rentnerin direkt zur zuständigen Polizeidienststelle in Neuperlach und teilte dort den Sachverhalt mit. Im Anschluss konnten Zivilbeamte den Täter in der Wohnung der Dame festnehmen. Dem 45-jährigen Rumänen, der sich nun in Untersuchungshaft befindet, konnten weitere Straftaten zugeordnet werden. Nur dem umsichtigen Verhalten von Töpperwien ist es zu verdanken, dass die Rentnerin ihr Geld nicht an den Täter verloren hat. Weiterhin war es nur aufgrund seines Einschreitens möglich, den Trickbetrüger kurz darauf festzunehmen und somit weitere Straftaten zu verhindern. Töpperwien wurde von Elisabeth Schosser, Vorstandsvorsitzende des Münchner Sicherheitsforums, und Polizeivizepräsident Robert Kopp für sein aufmerksames Handeln mit einer Urkunde und einem Betrag in Höhe von 300 Euro ausgezeichnet.

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