Beim Social Day 2012 der Malteser ging es ins Münchner Sealife

Kein gewöhnlicher Tag

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Teambuilding. Schon zu Beginn des Social Day bildeten sich aus den Teilnehmern und den Helferinnen und Helfern Paare für den Tag. Mit Freude ging es dann ins Sealife.

„Schauen Sie, da ist ein Hai?“ Das Staunen war groß beim Malteser Social Day am 21. September. 14 Mitarbeiter der Credit Suisse, der dwp Bank und von Hauck & Aufhäuser sowie 13 Multiple Sklerose Kranke erlebten einen unvergesslichen Tag im Münchner Sealife und auf dem Olympiaturm. 


Bereits beim Treffpunkt wurden erste Kontakte geknüpft. Als der Malteser Behindertenfahrdienst die größtenteils im Rollstuhl sitzenden Multiple Sklerose-Patienten auf das Olympiagelände brachte, gingen die Mitarbeiter der Bankunternehmen direkt auf diese zu. Schnell waren Paare für den Tag gefunden. Auch ein Plattfuss an einem Rollstuhl hielt die engagierten Helfer nicht auf. „Ich fahre eben zu einer Tankstelle und pumpe die Räder auf, bot ein Teilnehmer an“. Und so ging es hinein in die unbekannte Unterwasserwelt. „Das Sealife war neu für mich“, berichtet Anita Nitz, die mit ihrer Betreuerin die Haie, Schildkröten, Seepferdchen oder Rochen bestaunte. 

Eine interessante Erfahrung

Schnell war klar, dass dies kein gewöhnlicher Tag wird. Und genau das ist der Sinn des Social Day. Angestellte in Firmen tauschen den Anzug gegen ein Social Day T-Shirt und ein Mensch mit Behinderung ersetzt den Computer. Was sich kompliziert anhört war am Ende ein großer Spaß für alle. „Ich möchte mich bei allen, die diesen schönen Tag ermöglicht haben bedanken“, sagt Josef Mühlbauer. „Mein Betreuer hat mir im Sealife alles vorgelesen, was es zu den Tieren Wissenswertes gab“. Selbstverständlich fand Vitaly Huchazky von Hauck & Aufhäuser das. „Hier trifft man Menschen, denen man im Alltag nicht helfen kann und kann was tun. Das war eine sehr interessante Erfahrung.“ Der Besuch des Olympiaturmes, der bei sonnigen Wetter zum Verweilen und Staunen einlud sowie ein abschließendes gemeinsames Essen rundeten den Tag, an dessen Ende alle gerührt waren, ab. „Alle nehmen unheimlich viel aus diesen Geschichten mit“, weiß Albert Kopp, der im Besuchsdienst der Malteser arbeitet, aus Erfahrung. Und so war es auch nicht verwunderlich, dass alle Teilnehmer auch 2013 gerne wieder mit dabei wären, wenn der Social Day den Alltag mal wieder auf den Kopf stellt.


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