BayWa-Stiftung als Pate in Neuperlach

Mehr als nur Essen

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Schüler aus Neuperlach zusammen mit Maria Thon von der BayWa-Stiftung.

Kein Frühstück zu Hause, kein Pausenbrot in der Schule – für die BayWa-Stiftung ein Grund sich zu engagieren. Seit mehreren Jahren sponsert sie Schülern des Sonderpädagogischen Förderzentrums München Süd-Ost das Frühstück. Die Patenschaft in Neuperlach geht aber weit übers Essen hinaus.

„Mit dem Schulfrühstück starten die Kinder gestärkt in den Tag, können sich besser konzentrieren, sind aufnahmefähiger und besser gelaunt“, sagt die Geschäftsführerin der BayWa-Stiftung Maria Thon. Rund 70 Kinder der Neuperlacher Schule erhalten deshalb morgens vor dem Unterrichtsbeginn ein gesundes Frühstückspaket.

Doch wo kommen Karotte und Tomate überhaupt her? Das zeigt die Stiftung den Mädchen und Jungen anhand schuleigener Gemüsebeete. Beim gemeinsamen Pflanzen, Pflegen und Ernten erfahren die Kinder, „dass Kartoffeln nicht auf Bäumen wachsen“, so Thon. Dazu lernen sie den Wert von Lebensmitteln schätzen und auch etwas über richtige Ernährung. Abgerundet wird das Projekt durch gemeinsame Kochstunden. Dafür liefert die Stiftung zur Ernte passende Rezepte und Infos über die verschiedenen Obst- und Gemüsesorten. 

Die Schulpatenschaft der BayWa-Stiftung umfasst in Neuperlach noch weitere Förderprojekte zur persönlichen Einwicklung der Kinder und Jugendlichen. Schüler der 5. und 6. Klassen können beim heilpädagogischen Reiten in Daglfing ihr Selbstwertgefühl stärken und lernen über die Tiere Vertrauen zu fassen und Verantwortung zu übernehmen. Bei den Schülern der Mittelstufe wird in Nachmittagskursen mit Bewegung und Tanz die Freude an körperlicher Aktivität und Sport geweckt. Und den Schülern der 7. bis 9. Klassen wird durch berufsbildende Projekte der Einstieg ins Arbeitsleben erleichtert. Dabei können sie in verschiedene Ausbildungsberufe hineinschnuppern und so leichter erkennen, in welchem Beruf sie ihre Fähigkeiten am besten einsetzen können. 

Hinzu kommen noch ganz spontane Aktionen. So brachte jüngst ein BayWa-Geschäftsführer, der Hobby-Imker ist, eigenen Honig mit.

 Carmen Ick-Dietl

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