Autobahn wird keine Bundesstraße

Aus der Salzburger Autobahn wird keine Bundesstraße. Das Gesetz sieht eine solche Abstufung, wie sie der Bezirksausschuss Ramersdorf-Perlach fordert, einfach nicht vor. Zudem habe sich die Verkehrsbedeutung der Bundesautobahn nicht geändert.

1936 wurde die A 8 zwischen Ramersdorf und Holzkirchen in Betrieb genommen. Seitdem ist sie eine Bundesautobahn. Und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Denn das Gesetz sieht die Abstufung einer Bundesautobahn zur Bundesstraße, also einer Straße nach Landesrecht, schlicht und einfach nicht vor, erklärt das Bayerische Innenministerium. Das geht nur bei Bundesfernstraßen, und auch nur dann, wenn sich die Verkehrsbedeutung des betroffenen Straßenzugs geändert hat. Selbst dies sei aber bei der A 8 nicht der Fall. Abstufung also abgelehnt. Es kommt für die Autobahndirektion Südbayern auch kein zusätzlicher Anschluss in Frage. Das werde vom Verkehrsministerium in Berlin nach bestimmten Kriterien entschieden. Die aber würden angesichts der unmittelbaren Nähe der Fasangarten- und Hochäckerstraße zu den bestehenden Anschlussstellen Neubiberg und Perlach nach Einschätzung der Autobahndirektion nicht erfüllt. Der Bezirksausschuss Ramersdorf-Perlach hatte die Abstufung der Salzburger Autobahn zur Bundesstraße auf dem letzten Stück vor Ramersdorf gefordert, um vor dem Mittleren Ring weitere Ableitungen einbauen und den Verkehr bereits vor Ramersdorf entflechten zu können. Carmen Ick-Dietl

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