Absolventinnen der Maria-Ward-Schule verabschiedet

Zweimal Traumnote 1,0

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Schulleiter Albert Westermaier gratulierte den zwei Jahrgangsbesten Stefanie Harris und Ronja Schäble.

„Von meinen Hobbys, und davon habe ich viele, musste ich keines wegen der Abschlussprüfung aufgeben“, sagte Ronja Schäble. Sie ist eine von den beiden Schülerinnen, die das Abschlusszeugnis der Realschule mit einem Notendurchschnitt von 1,0 erhielten. Viele andere Mädchen mussten dagegen jede Menge Zeit aufwenden, um gut vorbereitet in die Prüfungen zu gehen. 

Von den 81 Abschlussschülerinnen, die sich den schriftlichen Prüfungen unterzogen haben, erhielten alle am vergangenen Donnerstag aus der Hand ihres Schulleiters, Albert Westermaier, das Abschlusszeugnis. Wie es sich für eine Schule in kirchlicher Trägerschaft gehört, feierten die Schülerinnen zusammen mit ihren Eltern und Lehrern einen Dankgottesdienst in der Kirche St. Michael. Dabei verwiesen die Schülerinnen auf die Farbenvielfalt, die das Leben zu bieten hat. Nach dem Gottesdienst wurde dann die Zeugnisverteilung festlich, umrahmt von Lied- und Gedichtbeiträgen der einzelnen Klassen. Die Elternbeiratsvorsitzende, Petra Frey, verglich in ihrer Festrede die Schule mit einem Theaterstück, bei dem es neben Regisseur und Schauspielern viele Helfer gibt. Die beiden Schulsprecherinnen, Lisa Binder und Luisa Jüngst, blickten auf die vergangenen sechs Jahre zurück und wählten dazu den Vergleich mit einem Ozeandampfer, der zeitweise in stürmischer, manchmal in ruhigen Gewässern manövriert werden musste. Auch Schulleiter Albert Westermaier wählte ein Bild, um die vergangene Schulzeit zu charakterisieren. Er wählte das Gleichnis vom Sämann, dessen Saatgut unterschiedlich aufgeht. So erklären er sich auch die unterschiedlichen Ergebnisse.

Insgesamt war es ein guter Jahrgang. Besonders erfreulich ist es, dass Stefanie Harris und Ronja Schäble ein Zeugnis mit 1,0 vorweisen können und von den 81 Absolventinnen 26 Schülerinnen eine Eins vor dem Komma stehen haben. Dass mit Beendigung der Realschule das Lernen kein Ende haben wird, zeigen die Zukunftspläne: 8 wechseln auf das Gymnasium, 48 auf die Fachoberschule. Bei einem festlichen Buffet wurden gemeinsame Erfahrungen der letzten sechs Jahre ausgetauscht, ehe nicht wenige Schülerinnen mit Tränen in den Augen ihre geliebte Maria-Ward-Mädchenrealschule verließen.

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