Silvester

48 Polizeieinsätze wegen verbotenem Böllern

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Wer sein Feuerwerk schon gekauft hat, muss noch bis Silvester um Mitternacht warten, bevor er es zünden darf. 

In der Münchner Innenstadt herrscht heuer sowieso Böllerverbot. Doch auch außerhalb des Mittleren Rings dürfen Raketen und Kracher erst an Silvester gezündet werden. Nicht jeder hielt sich daran

Insgesamt 48 Mal ist die Münchner Polizei seit dem Verkaufsstart für Raketen und Böller am Samstag wegen des unerlaubten Zündens von Feuerwerkskörpern bereits ausgerückt. 

Viele Bürger wählten den Notruf, um sich über die Knallerei zu beschweren. Meistens trafen die Polizeistreifen allerdings vor Ort niemanden mehr an. Bei einigen Einsätzen erwischten sie Kinder oder Jugendliche. Die Beamten belehrten sie, dass das Zünden der Böller eine Ordnungswidrigkeit sei. Teilweise stellten sie Pyrotechnik sicher und übergaben sie an die Eltern.

Eine Anzeige handelte sich ein 43-Jähriger ein, der im Garten eines Wohnhauses an der Ottobrunner Straße in Ramersdorf mehrere Böller gezündet hatte. Eine Bewohnerin hatte deshalb die Polizei gerufen. Die Beamten trafen den 43-Jährigen vor Ort an. In seiner Wohnung stellten sie weitere Pyrotechnik sicher. 

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