Hotline mit Wartezeit

Polizei warnt vor neuer Betrugsmasche ‒ Gefälschte SMS mit Schadsoftware verbreitet sich in Bayern

Das Wort „Virus“ ist  auf einem Computerbildschirm zu sehen.
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Die Polizei in Bayern warnt vor einer neuen Betrugsmasche.
  • Jonas Hönle
    vonJonas Hönle
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Eine neue Betrugsmasche mit Schadsoftware per SMS verbreitet sich in Bayern. Die Polizei warnt davor und erklärt warum die Notfall-Hotline zurzeit schwer zu erreichen ist.

  • Neue Betrugsmasche verbreitet Schadsoftware per SMS.
  • Die Polizei in Bayern warnt.
  • Die Notfall-Hotline ist zurzeit überlastet.

In Bayern verbreitet sich eine neue Betrugsmasche mit gefälschten SMS über Paketbenachrichtigungen. Diese enthalten einen Bestätigungslink, über den Schadsoftware aufs Smartphone geladen werden kann.

Gefälschte SMS mit Schadsoftware verbreiten sich in Bayern

Bei der Hotline für IT-Notfälle des bayerischen Landeskriminalamts (LKA) gingen in den vergangenen Tagen so viele Anrufe von geschädigten oder besorgten Menschen ein, dass es zu längeren Wartezeiten kam, wie eine Sprecherin am Donnerstag sagte.
„Wir haben aktuell das Problem, dass sehr viele Leute außerhalb Bayerns anrufen.“

Deshalb informierte das LKA nun über Twitter und Facebook, dass die Hotline nur für Betroffene aus Bayern zuständig sei.

Auch bei den Dienststellen des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd meldeten sich vermehrt Menschen, die die SMS erhalten hatten.

Polizei warnt vor Schadsoftware per SMS - So läuft die neue Betrugsmasche ab

Die SMS enthalte die Nachricht: „Ihr Paket wurde verschickt. Bitte überprüfen und akzeptieren Sie es“, teilte das Polizeipräsidium mit.

Dann folge ein Link mit der Endung „duckdns.org“. Durch das Anklicken des Links werde unerkannt Schadsoftware heruntergeladen und installiert.

Danach würden von dem Handy der Betroffenen Hunderte SMS an verschiedene Rufnummern mit dem Link zu der Schadsoftware verschickt. Außerdem sei unter Umständen eine Fernsteuerung des Smartphones möglich.

dpa/lby/jh

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