Ein Zebrastreifen am Mitterfeld

Alarm schlagen Eltern aus dem Wohngebiet östlich des Mitterfelds. Der abgesenkte Gehsteig an der Einmündung Karotschstraße/Mitterfeld verführe Kinder dazu, dort die Straße zu queren, ein Zebrastreifen sei nötig. Bei einem Ortstermin will der Truderinger Bezirksausschuss, der sich mehrfach für neue Querungshilfen eingesetzt hatte, die Situation begutachten.

„Die Gehweg-Absenkung an der Ecke Karotschstraße/Am Mitterfeld sowie die Grünstreifenunterbrechung mit Gehwegabsenkung auf der gegenüberliegenden Straßenseite impliziert ja bereits einen Fußgängerübergang. Dieser wird von vielen Erwachsenen und Jugendlichen, auch Grundschülern, täglich auf dem Weg zur U-Bahn oder Schule genutzt“, schreibt Claudia Raoul aus der Karotschstraße an Stadtrat Georg Kronawitter (CSU) und bittet diesen um Hilfe. Kleine Schulkinder könnten die Verkehrssituation auf der stark befahrenen Straße Am Mitterfeld nicht richtig einschätzen, mehrfach habe es an besagter Stelle schon kritische Situationen gegeben. Der sicherste Schulweg, so meint Claudia Raoul, sei der westliche Gehsteig Richtung Kirchtruderinger Straße, der durch Grünstreifen und Parkbuchten von der Fahrbahn separiert sei. Zudem gebe es in Höhe der Bushaltestelle auf der östlichen Straßenseite Gedränge, wenn mehrere Kinder den Gehsteig gleichzeitig benutzten. Müssten die Kinder wartenden Fahrgästen ausweichen, sei vor allem im Winter die Sicherheit des Schulwegs nicht mehr gewährleistet. Sicherer und gefahrloser könnten die Kinder den Schulweg durch einen Zebrastreifen an der Straße Am Mitterfeld/Höhe Karotschstraße bewältigen. Diesen fordern auch andere Anwohner des östlichen Kirchtruderings, vor allem aus der kinderreichen Neubausiedlung, durch eine Unterschriftenliste. Der Truderinger Bezirksausschuss hatte den Punkt in der Sitzung vor den Sommerferien auf der Tagesordnung. Querungshilfen für das Mitterfeld hat das Gremium mehrfach gefordert, eine Ampelanlage Höhe Truchthari-Anger steht aber noch weit hinten auf der Prioritätenliste des städtischen Lichtzeichenprogramms. Ein Zebrastreifen wird wegen der hohen Verkehrsdichte nicht genehmigt. Bei einem Ortstermin will sich das Gremium die Situation nochmals anschauen und überlegen, ob es Lösungsmöglichkeiten gibt. Gabriele Mühlthaler

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