Union Investment legt Pläne für Westseite vor

Willy-Brandt-Platz wird endlich fertig

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Die Westseite des Willy-Brandt-Platzes (grüne Fläche oben) wird bebaut.

Ein Motel und Einzelhandelsflächen wird die Union Investment Real Estate GmbH, der die Riem-Arcaden gehören, auf der Westseite des Willy-Brandt-Platzes bauen. Mit dem „Portikus“, einer ovalen Stahldachkonstruktion, welche die Hotels im Osten und Westen verbindet, bekommt der Platz dann endlich seine städtebauliche Fassung.

Was lange währt, wird endlich gut, heißt es so schön. Lange hat es gedauert, bis die Union Investment verkündete, dass auf der Westseite der Riem-Arcaden gebaut wird. Ursprünglich sollte dort ein Kino entstehen, doch fand sich kein Betreiber und der Plan wurde ad acta gelegt.

Verschiedene Nutzungsideen für das rund 4.000 Quadratmeter große Gelände westlich des Willy-Brandt-Platzes kamen auf, auch ein Discounter war im Gespräch. Anfang 2008 präsentierte die Union Investment der Beratergruppe für Stadtgestaltung und Ökologie der Messestadt konkrete Pläne für 23.000 Quadratmeter Nutzfläche. Doch gebaut wurde nicht. Nun teilte die Union Investment mit, dass sie einen rund 18.540 Quadratmeter Mietfläche umfassenden Neubau und damit eine deutliche Erweiterung des 2004 eröffneten Stadtquartiers plant. „Der Neubau bedeutet zugleich den städtebaulichen Abschluss des Ensembles, zu dem neben dem Shopping-Center mit 128 Läden auch Büros, Wohnungen und das Novotel München Messe gehören“, so Unternehmenssprecher Fabian Hellbusch. Die neu hinzukommenden Flächen seien bereits zu 80 Prozent vermietet. Ein Mietvertrag mit 25 Jahren Laufzeit sei auf der jüngsten Immobilienmesse „Expo Real“ mit Motel One abgeschlossen worden. Auch für insgesamt 9880 Quadratmeter Einzelhandelsfläche konnten laut Hellbusch zwei finanzkräftige Partner gewonnen werden: Eine Großfläche soll an einen Sportartikelhersteller vergeben werden. Zur Krönung des Eingangsbereichs und zur städtebaulichen Integration wird das neue Gebäude im Westen mittels eine „Portikus“ mit der Ostbebauung verbunden. Der „Portikus“ ist eine 22 Meter hohe und 150 Meter lange ovale Stahldachkonstruktion – geplant war sie ursprünglich als 340 Meter lange Tartanlaufbahn, auf der Jogger ihre Runden ziehen. Der Bauantrag für das Projekt soll bis zum Jahresende 2015 eingereicht werden. Gabriele Mühlthaler

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