Wasserwacht für Eisunfälle gerüstet

Große Übung auf dem Riemer See

An den letzten Wochenenden wurden bei einigen Ortsgruppen der Wasserwacht München ganz gezielt Eisrettungsübungen durchgeführt. Eine der Übungen fand auf dem Riemer See statt. Dort übten 16 Helfer der Ortsgruppen Riem und Unterhaching rund vier Stunden lang bei herrlichem Sonnenschein und unter großem Interesse der Bevölkerung. Neben taktischen Vorgehensweisen zur Rettung von eingebrochenen Personen wurden auch Hilfsmittel wie Überlebensanzug, Eisrettungsschlitten, Leitern und Rettungsringe der Rettungsstationen rund um den See getestet. Erstmalig eingeweiht Uwe Wagner, der verantwortliche Einsatzleiter der OG-Riem: „Den Überlebensanzug haben wir dankenswerterweise unter Bezuschussung vom Bezirksausschuss Trudering-Riem gekauft und heuer erstmalig eingeweiht“. Geübt wurde am Südufer des Sees (Liegewiese bei Gronsdorf) weil sich dort bereits ein abgesperrter Bereich mit einem durch Luftblasen aufsteigenden Loch befand. Die vielen Zuschauer zeigten reges Interesse und stellten sehr viele Fragen zur Rettung und der Technik. Allseits wurde besonders positiv bewertet, dass die Wasserwacht übte und Präsenz zeigte an diesem wunderschönen Sonntag, der zum Schlittschuhlaufen, Eishockeyspielen oder einfach auch nur zum Wandern übers Eis einlud. Bei der Übung wurde ganz speziell und im Detail die Rettung von Personen, die ins Eis eingebrochen sind, geprobt sowie die Arbeitsweise, etwa den Eisrettungsschlitten auch wieder gut und sicher aus der Gefahrenzone zu holen. Uwe Wagner: „Im Detail war uns wichtig das Annähern an den Verunglückten, die optimale Rettungslage auf dem Rettungsgerät, Fixierung des Verunglückten, Kommunikation zwischen den Einsatzkräften sowie allgemeines taktisches Vorgehen bei Eisunfällen.“ Für die allesamt ehrenamtlichen Wasserwachtler war es eine gelungene Übung, die am späten Nachmittag mit einer Brotzeit und heißem Tee ausklang, und dem Beschluss, die Aktion sobald als möglich zu wiederholen.

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