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Ein zentraler Boulevard

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Von: Thomas Fischer

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Es ist vollbracht: Ulrike Klar vom Planungsreferat, BA-Vorsitzender Stefan Ziegler, Bürgermeisterin Verena Dietl, Baureferentin Jeanne-Marie Ehbauer und Ralph Imhof, Regierung von Oberbayern, „eröffnen“ den neuen Brunnen im Truderinger Ortszentrum.
Es ist vollbracht: Ulrike Klar vom Planungsreferat, BA-Vorsitzender Stefan Ziegler, Bürgermeisterin Verena Dietl, Baureferentin Jeanne-Marie Ehbauer und Ralph Imhof, Regierung von Oberbayern, „eröffnen“ den neuen Brunnen im Truderinger Ortszentrum. © fit

Eine Verkehrsberuhigung zwischen Bajuwarenstraße und Schmuckerweg und eine Aufwertung des öffentlichen Raumes sollen die Aufenthaltsqualität auf der Truderinger Straße erhöhen und mehr Identität stiften. Von dieser Aufwertung sollen auch die ansässigen Handels- und Dienstleistungsbetriebe profitieren. Jetzt ist die Umgestaltung abgeschlossen.

Die Stärkung des Quartierszentrums und die Steigerung der Verkehrssicherheit und der Aufenthaltsqualität – so lauteten die wesentlichen Sanierungsziele des Stadtrats in seinem Beschluss „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ im Stadtteil Trudering im Februar 2013. Die Planung für das Gestaltungskonzept wurde in einer Einwohnerversammlung vorgestellt und insbesondere mit dem Bezirksausschuss Trudering regelmäßig abgestimmt. Im August 2020 konnte dann mit der Erneuerung der Truderinger Straße zwischen Bajuwarenstraße und Schmuckerweg begonnen werden.

„Der Umbau der Truderinger Straße ist die zentrale Maßnahme im Sanierungsgebiet Quartierszentrum Trudering. Das wichtigste Ziel des Programms ,Lebendige Zentren – Erhalt und Entwicklung der Orts- und Stadtkerne‘ ist es, die Stadt- und Ortsmitten zu bewahren und zu attraktiven und identitätsstiftenden Standorten für Wohnen, Arbeiten, Wirtschaft und Kultur zu entwickeln. Dies konnte in Trudering erfolgreich umgesetzt werden“, erklärte Bürgermeisterin Verena Dietl anlässlich der „Eröffnung“ der Truderinger Straße.

„In der Truderinger Straße sind wir einen großen Schritt vorangekommen. Mit der begrünten Brunnenanlage und den neuen Sitzgelegenheiten aus Holz ist ein attraktiver öffentlicher Raum geschaffen worden, der gleichsam schön und funktional ist“, betonte Stadtbaurätin Jeanne-Marie Ehbauer.

Truderings BA-Vorsitzender Stefan Ziegler bedauerte, dass es rechtlich wie auch tatsächlich nicht möglich gewesen sei, einen separaten Radweg anzulegen. Busse, Autos und Radler müssten sich nun gemeinsam einen Verkehrsraum teilen. Ob und wie das gelinge, werde der Bezirksausschuss genau im Auge behalten. Er und der BA würden sich wünschen, dass die Umgestaltung mit einem großen Bürgerfest gefeiert werde. Ein Wunsch, der wohl in Erfüllung geht: Am Tag der Städtebauförderung im Mai kommenden Jahres soll groß gefeiert werden.

Der Umbau der Truderinger Straße ist termingerecht abgeschlossen worden. Auch die Kosten blieben mit 10,2 Millionen Euro im genehmigten Rahmen. „Dabei ist es dem Baureferat gelungen, die Truderinger Straße zwischen Bajuwarenstraße und dem Schmuckerweg in einen attraktiven zentralen Boulevard mit einer neuen Brunnenanlage an der Kreuzung zur Max-Rothschild-Straße umzuwandeln“, so die Stadt. Die neu errichteten Sitzbänke aus Holz würden zum Verweilen einladen.

Um die Barrierefreiheit zu fördern, hat das Baureferat die beiden Ampelanlagen mit Zusatzeinrichtungen im Straßenbelag für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen ausgestattet. Außerdem wurden die vier Bushaltestellen der Halte „Bajuwarenstraße“ und „Schmuckerweg“ barrierefrei mit Wartehäuschen ausgebaut.

Im Zuge der Umgestaltung der Truderinger Straße hat das Baureferat zudem auch den Rothuberweg und den Lehrer-Götz-Weg in Fahrradstraßen umgebaut, die Radlern erhöhte Sicherheit bieten sollen. Außerdem wurden insgesamt 40 neue Fahrradständer für bis zu 80 Fahrräder aufgestellt.

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