Über 5000 Euro für bedürftige Kinder

Fleißige Sternsinger in St. Franz Xaver Trudering

22 Sternsinger zogen heuer durch die Straßen der Pfarrei St. Franz Xaver Trudering, sangen und schrieben den Haussegen auf die Türen. Die große diözesane Aussendung im Freisinger Dom nahm in diesem Jahr Erzbischof Reinhard Marx vor. Seit über 50 Jahren ziehen Sternsingergruppen durch die Straßen und bringen den Segenswunsch in die Wohnungen und Häuser. Sie singen dazu ein Lied, schreiben den Segenswunsch „Christus mansionem benedicat“ zu deutsch „Christus segnet das Haus“ mit gesegneter Kreide auf die Türen. Der Weihrauch erinnert an die Geschenke, die die Weisen aus dem Morgenland dem Kind in der Krippe brachten. Auch in diesem Jahr nahmen die Sternsinger aus St. Franz Xaver an der zentralen Aussendungsfeier teil, die in diesem Jahr im Freisinger Mariendom stattfand. Fünf Mädchen und ein Junge hatten sich auf den Weg gemacht. Erzbischof Reinhard Marx rief die Sternsinger dazu auf, den Segen des Herren in die Häuser und Wohnungen der Menschen zu tragen. „Weil es uns gut geht“ Am Neujahrstag im Gottesdienst wurden der Weihrauch und die Kreiden gesegnet und um Gottes Hilfe für den Dienst der Sternsinger gebetet. Die Gruppen wurden ausgesandt in die Straßen der Gartenstadt und der Grenzkolonie. Die ganze erste Jahreswoche zogen die 22 Kinder dann durch die Straßen, sangen und brachten an den Türen die Segensbitte mit der geweihten Kreide an. Am Fest Hl. Drei König brachten sie dann ihre Gaben zur Krippe. Die 13-jährige Alina ist zum dritten Mal dabei gewesen: „Weil es uns so gut geht und den armen Kindern nicht!“ Großzügige Spenden Großzügig wurden die Büchsen der Sternsinger gefüllt: über 5000 Euro wurden gespendet. Das Geld in den Sammelbüchsen wird an das Kindermissionswerk weitergeleitet, das unterstützt von vielen Fachleuten, das Geld dorthin gibt, wo es am dringendsten gebraucht und gut verwendet wird. Die Partner vor Ort waren zum Beispiel im letzten Jahr Schwestern in Vietnam, die dort mehrere Kindergärten unterhalten und den Kindern so kostenlos eine warme Mahlzeit, meist die einzige am Tag, anbieten können. Hilfe für Straßenkinder In Kenia werden in der Hauptstadt Nairobi Straßenkinder gefördert. Wegen Trennung oder Tod der Eltern landen immer wieder Kinder auf der Straße. Ein Kind zum Beispiel wurde mit 8 Jahren auf der Straße aufgegriffen, ins Gefängnis gesteckt und musste dort immer wieder Stockhiebe ertragen. Als Platz zum Übernachten dienen häufig unterirdische Rohrleitungen. Das Essen finden die Straßenkinder im Mülleimer. Dank der Spenden werden Kinder gefördert, die früher auf der Straße lebten. So unterhalten Schwestern vom kostbaren Blut dort eine Schule ohne Schulgeld, die von 280 ehemaligen Straßenkindern besucht wird. Die Sternsingergruppen sind das weltweit größte Projekt, bei dem Kinder Kindern helfen. Eine halbe Million Sternsingerkinder ziehen durch die Straßen. 3000 Projekte konnten im letzten Jahr durch den Einsatz der vielen Sternsingergruppen gefördert werden. Herzlichen Dank allen Sternsingern, ihren Helfern und Ihnen, die sie die Sternsinger gut empfangen haben.

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