„Truderinger Zukunftsgespräche“ im Kulturzentrum

Neues Diskussionsforum

Umdenken und mit anpacken – dazu sollen die „Truderinger Zukunftsgespräche“ anregen, die mit dem Thema „Ehrenamt“ am 26. Mai im Kulturzentrum an der Wasserburger Landstraße starten.

Auf dem Podium: Menschen, die selbst Lösungen zur Verbesserung ihrer kleinen, lokalen oder regionalen Welt gefunden haben und sich mit dem Publikum austauschen wollen. Optimistisch, unterhaltsam und bürgerschaftlich – so kündigt der Schauspieler, Autor und Moderator Winfried Frey das Diskussionsformat „Truderinger Zukunftsgespräche“ an, das als lockere Veranstaltungsreihe ab Mai etwa alle sechs Wochen stattfinden wird. Frey, der sich seit Jahren für den Verein „Sternstunden“ und als SOS-Kinderbotschafter engagiert, Gründungsmitglied des gemeinnützigen Vereins „Freywillig“ (i. G.) ist und der Bedürftige im regionalen Raum unterstützt, wird die Zukunftsgespräche moderieren. „Dort werden die großen, angeblich unlösbaren Probleme unserer Zeit unter die Lupe genommen. Auf dem Podium stellen sich engagierte Bürger vor, die dafür eine Lösung gefunden haben. Weil sie nicht auf die Politik warten wollten, weil sie etwas anpacken wollten, weil sie der Gesellschaft etwas Gutes tun wollten. Fragen, Diskussion und Austausch mit dem Publikum sind explizit gewünscht“, so Winfried Frey.

Ehrenamt

Das erste „Truderinger Zukunftsgespräch“ mit dem Titel „Wie können wir die Welt verbessern?“ steht unter dem Motto Ehrenamt und findet am Montag, 26. Mai, um 19.30 Uhr im Kulturzentrum an der Wasserburger Landstraße/Ecke Feldbergstraße statt. Über 23 Millionen Bürger üben in Deutschland ein Ehrenamt aus. Freiwillig und kostenlos engagieren sie sich in sozialen Organisationen, Vereinen, Initiativen. Warum sie das tun und ob man das neben Job und Familie schafft, berichten vier Münchner Bürger. Die Personalberaterin Nicoline Beyer beispielsweise erzählt von ihrer „Herzkissen-Nähaktion“ für brustkrebskranke Frauen, Astrid Sonnenstatter von ihrem Einsatz, dank dem gebrauchte Schulranzen bedürftigen Kindern in armen Regionen zu Gute kommen. Der Kabarettist Christian Springer, auch als „FONSI“ bekannt, stellt das Engagement für syrische Flüchtlinge im Nahen Osten mit seinem Verein „Orienthelfer“ vor. Und Stadtrat Ingo Mittermaier, der - wie auch seine 80 Münchner Stadtratskollegen und -kolleginnen - diesen Posten ehrenamtlich ausübt und zudem als Vorsitzender des Vereins „Bürgerzentrum Trudering“ aktiv ist, wird über die Beweggründe für sein politisches und bürgerschaftliches Engagement sprechen. Mit ihrem Beitrag wollen die Podiumsteilnehmer den Bürgern Lust machen, selbst tätig zu werden und ihnen berichten, wie man den ersten Schritt dazu tut.

Insgesamt sieben „Truderinger Zukunftsgespräche“ sind vorerst geplant. Einige der weiteren Themen: Älter werden, Ein Leben ohne Auto, Regional shoppen, Neue Ideen zur Müllvermeidung. Das zweite „Truderinger Zukunftsgespräch“ findet am 23. Juni statt und steht unter dem Motto „Wie wollen wir älter werden?“ 

Gabriele Mühlthaler

Auch interessant:

Meistgelesen

Trudering: Altpapier- und Altkleidersammlung
Trudering: Altpapier- und Altkleidersammlung
„NEID of the PROMS“
München Ost
„NEID of the PROMS“
„NEID of the PROMS“
Perlach/Trudering: 4. Generationentreffen
Perlach/Trudering: 4. Generationentreffen
Rinderspacher ist Maget-Nachfolger
Rinderspacher ist Maget-Nachfolger

Kommentare