Truderinger Gebet für die Stadt

Pfarrerin Ulrike Feher wird beim „Gebet für die Stadt“ den biblischen Text lesen. Foto: privat

Für die christlichen Kirchen haben sich die Zeiten gewandelt, die Zahlen der Gläubigen und der Kirchenbesucher nehmen ab. Ein Nachdenken in den Gemeinden hat eingesetzt: Wie können Menschen unter diesen Bedingungen als Christen leben? Was will Gott von ihnen? Oft finden sich in der Bibel gute Ideen.

„Sorgt euch um das Wohl der Stadt, denn in ihrem Wohl ist euch Wohl!“ Diesen Ratschlag gibt der Prophet Jeremias seinen Landsleuten im Exil in Babylon. Für die Gläubigen damals eine ganz schwere Zeit, weil sie unter ganz schlechten Bedingungen leben mussten. Das Volk Israel besann sich auf seinen Glauben und gestaltete sein Leben aus diesem Glauben heraus. Sorgen Nicht nur der Euro bereitet den Menschen in diesen Tagen Sorgen. Die schwindende Solidarität zwischen den Reichen und den Armen, die Bewahrung der Schöpfung, die Sorge um die Kranken sind weitere wichtige Themen in diesen Tagen. Das Miteinander der Religionen soll nicht vergessen werden. Vieles bewegt die Menschen. Doch genau in so besonderen Zeiten kommen auch Ideen und es können neue Wege gegangen werden. Die christlichen Kirchen Truderings laden zum ersten Gebet für die Stadt ein. „Die Sorgen der Stadt wollen wir in unser Gebet nehmen“, konnte man im Vorfeld hören. Segen Nach dem traditionellen Neujahrskonzert am 22. Januar um 17 Uhr in der Truderinger Kirche St. Peter und Paul geht gegen 18 Uhr der Weg mit Kerzen zu einem Wegkreuz Richtung Truderinger Bahnhof. Dort begrüßt geistlicher Rat Herbert Kellermann von St. Peter und Paul die Teilnehmer, Ulrike Feher von der Sophienkirche in der Messestadt wird dann den biblischen Text lesen, bevor alle gemeinsam für die Stadt beten und den Segen Gottes für die Stadt erbitten.

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