Trudering

Unnützwiese bleibt grün: Wohnungsbau vorzeitig gestoppt!

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Keine Wohnungen auf der Unnützwiese: Die Anwohner haben sich durchgesetzt.

Triumph der Bürgerinitiative für Freiflächenerhalt: OB Reiter kippt Baupläne

Unerwartete Wendung im Streit um die Truderinger Unnützwiese: Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) hat die Pläne gekippt, wonach auf der Freifläche ein „Wohnen für alle“-Projekt entstehen sollte. Vorangegangen war massiver Widerstand der Bürgerinitiative „Rettet die Unnützwiese“, die ein Bürgerbegehren für den Erhalt von Freiflächen in der ganzen Stadt gestartet hat (Hallo berichtete).

Lange sah es so aus, als würden die Anwohner auf verlorenem Posten kämpfen. Doch weil die Regierung von Oberbayern als Aufsichtsbehörde und das Innenministerium mittlerweile in Frage stellen, ob auf der Wiese an der Unnütz-/Ecke Bajuwarenstraße Baurecht besteht, droht ein Rechtsstreit. „Diesen Weg wird die Stadt nicht gehen“, so Reiter laut der tz. „Ich habe daher die Verwaltung beauftragt, die Planungen für eine Bebauung einzustellen und nach einem alternativen Grundstück zu suchen.“

Auf der Unnützwiese sollten rund 50 Wohnungen für sozial Schwache und Flüchtlinge entstehen. Mit dem Programm „Wohnen für alle“ will die Stadt binnen vier Jahren insgesamt 3000 erschwingliche Wohnungen errichten.

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