Wohin kommt das Schwimmbad?

Trudering-Riem oder Berg am Laim

Die gute Nachricht: Zehn zusätzliche, moderne Schulschwimmbäder mit Variobecken (höhenverstellbaren Böden) sollen in den kommenden Jahren in München geplant und gebaut werden. Die Bäder sollen nicht nur für den Schwimmunterricht an den Schulen zur Verfügung stehen, sondern in den übrigen Zeiten von Sportvereinen und sonstigen Sportgruppen genutzt werden können. Dieses Infrastrukturkonzept für die Münchner Schulschwimmbäder haben der Sport- und Bildungsausschuss des Stadtrats beschlossen.

Die schlechte Nachricht: Jetzt droht Ärger zwischen Trudering-Riem und Berg am Laim. Denn in zwei Punkten ist das beschlossene Konzept unklar. Acht Standorte für neue Bäder hat das Referat für Bildung und Sport klar festgelegt. Zwei sollen in Neuhausen-Nymphenburg entstehen, sechs weitere in eindeutig festgelegten Bezirken. Doch die letzten beiden werden in Trudering oder Berg am Laim gebaut – beziehungsweise in Pasing-Obermenzing oder Allach-Untermenzing. Jetzt droht zwischen den betroffenen Bezirken ein handfester Streit.

Machbarkeitsstudien sollen ermitteln, wo genau die Schulschwimmbäder gebaut werden können. Dann sollen sie im Rahmen der Schul- und Sportbauprogramme realisiert werden. „Jedes Kind muss schwimmen lernen, der Beschluss ist deshalb wegweisend für mich. Die Landeshauptstadt München investiert als Sachaufwandsträger viel, damit noch mehr Mädchen und Jungen sich sicher im Wasser bewegen können“, erklärte Stadtschulrätin Beatrix Zurek. Die Landeshauptstadt betreibt 33 Schulschwimmbäder, fünf davon werden aktuell saniert. Weitere fünf Schulschwimmbäder, die der Stadtrat im Rahmen des ersten und zweiten Schulbauprogramms beschlossen hat, sind bereits in der Planung beziehungsweise im Bau.

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