„The Whiskey Foundation“ proben in Trudering

„Musik machen – das ist wie reisen“

„The Whiskey Foundation“ in ihrem neuen Reich am Truderinger Schatzbogen – (v.l.) Sänger Murat Kaydirma, Bassist Franz Klein, Gitarrist Pascal Fischer und Pianist Julian Frohwein. Der fünfte im Bunde ist Schlagzeuger Janis Gursky und leider nicht auf dem Foto.
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„The Whiskey Foundation“ in ihrem neuen Reich am Truderinger Schatzbogen – (v.l.) Sänger Murat Kaydirma, Bassist Franz Klein, Gitarrist Pascal Fischer und Pianist Julian Frohwein. Der fünfte im Bunde ist Schlagzeuger Janis Gursky und leider nicht auf dem Foto.

Handgemachte, authentische Musik ist auf dem Vormarsch! Die Münchner Bluesrock-Band „The Whiskey Foundation“ schaffte im vergangenen Jahr den Durchbruch, war Vorband der australischen Rockheroen von AC/DC. Die Band, deren Mitglieder vornehmlich aus dem Münchner (Süd-)Osten kommen, proben gerade an ihrem dritten Album im neuen Raum in Trudering. HALLO hat sie vor Ort besucht.

Ein schlichter Gang im Keller, eine schwere Tür und dann betritt man ein anderes Reich. Wuchtige Bässe, ein scharfes Schlagzeug und eine tiefe Stimme mit viel Soul und Blues schallen einem entgegen. Die Münchner Musiker der Band „The Whiskey Foundation“ haben mit den Proben zum dritten Album in ihrem neuen Domizil Am Schatzbogen in Trudering begonnen. „Musik machen – das ist wie reisen“, fasst Bassist Franz Klein, der aus Ottobrunn stammt, den Prozess zusammen, der gerade wieder Fahrt aufnimmt. „Ja, wir haben viele Einflüsse gesammelt und jetzt geht es los“, freut sich auch Pianist Julian Frohwein, der aus Berg am Laim stammt. Beide haben übrigens früher als Schüler HALLO ausgetragen.

Wie sich ihre Musik, die tief im Bluesrock der 60er-Jahre wurzelt, nun weiterentwickeln wird, können die Musiker noch nicht sagen. Berühmte Bands wie The Doors, Led Zeppelin oder John Lee Hooker klingen immer wieder durch, standen Musikalben solcher Vorbilder doch schon daheim im Schallplattenschrank der Eltern. Sänger Murat Kaydirma, dessen tiefe Stimme ebenso Blues-, als auch Soulsongs zum Klingen bringt, betont: „Es muss vor allem grooven.“

Mit ihrer Musik spielten „The Whiskey Foundation“ vergangenes Jahr als Vorband zu den Rocksuperstars von AC/DC und von Deep Purple. „Wir sind verspielter als klassischer Hardrock – eben psychedelischer“, beschreibt Gitarrist Pascal Fischer ihre Musik. Dennoch konnten sie vor eingefleischten Hardrockfans bestehen. „Das ist eine tolle Erfahrung. Jedes Konzert bringt uns weiter“, so Kaydirma. Und eines ist den Münchnern auch klar: „Jedem kannst Du nicht gefallen!“

Ob „The Whiskey Foundation“ auch heuer wieder Vorband einer Superband werden, dürfen sie noch nicht sagen. Sie sind zwar im Gespräch mit einigen Großen der Szene, aber Endgültiges wird bekannt gegeben, wenn Verträge unterzeichnet sind. HALLO verlost drei aktuelle „The Whiskey Foundation“-CDs unter allen Einsendern, die bis Freitag, 3. Juni, eine E-Mail mit „The Whiskey Foundation“ an aktion@ hallo-verlag.de schicken.

Bodo-Klaus Eidmann

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