Antrag im Gemeinderat Haar: Ein Spiegel, der das Sichtfeld von Lkw-Fahrer erweitert

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Truderings Mitte rund um die Eisinsel

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Sport- und Spielfläche

Zwischen Ollie und Elfmeter

Fabian ist – trotz Regen am Eröffnungstag – begeistert von der neuen Skateanlange direkt in seiner Nachbarschaft.

TRUDERING Nach sechs Jahren Planung und einem halben Jahr der Bauphase ist die 2400 Quadratmeter große Sport- und Spielfläche für Jugendliche an der Schwablhofstraße, Ecke Stolzhofstraße nun fertiggestellt.

„Wir sind sehr happy über die neue Anlage, die aus einem Skatebereich, einem Bolzplatz und einem Streetballfeld besteht“, freut sich Otto Steinberger, Vorsitzender des Bezirksausschusses Trudering-Riem. Und nicht nur er ist begeistert von der Fertigstellung des 730.000-Euro-Projekts: Auch die beteiligten Vereine sind sehr zufrieden. „Besonders schön war es, dass der Platz mit den Nutzern gebaut wurde, sprich die Vertreter vom Baureferat der Stadt haben uns gefragt, was wir brauchen und wie der 500 Qudratmeter große Skatebereich aussehen soll“, berichtet der Vorsitzende des Vereins „Skateboarding München“, Thomas Suszczyk. Vielen Skater würden Treppen und Geländer zum Fahren reichen, aber viele wünschten sich auch eine richtige Poolanlage. „Genau das haben wir nun bekommen!“ Keine Frage also, dass in Trudering bald jede Menge Jumps und Ollies – ein Trick, bei die Skater mit ihrem Board in die Luft springen – zu bewundern sein werden. Das Engagement der Stadt bei solchen Projekten sei enorm wichtig, findet auch Ulrich Rauh, Leitung der Abteilung Planung und Neubau im Baureferat. Eine geeignete Stelle für eine solche Anlage zu finden, sei wegen der Lärmschutzbestimmungen nämlich sehr schwer. Bisweilen herrsche auf solchen Anlagen ein hoher Geräuschpegel, der in Wohngebieten problematisch sein könne. „Umso mehr“, so Rauh, „freut es mich, dass wir hier, im Gewerbegebiet, eine passende Fläche gefunden haben.“

Die Lage sei aber nicht nur des Lärms wegen perfekt, auch werde nicht unweit davon eine neue Flüchtlingsunterkunft errichtet. „Wir gehen oft in Unterkünfte, um den frisch angekommenen Jugendlichen ihre Unsicherheit zu nehmen und sie zu animieren mit uns zusammen zu kicken“, erklärt Philipp Bennecke von der interkulturellen Straßenfußball-Liga „buntkicktgut“, der sich die Integration der Flüchtlinge durch Fußball zur Aufgabe gemacht hat. So oft wie möglich wollen sie künftig auf dem neuen Bolzplatz kicken.

Allerdings macht weder Fußball spielen noch skaten auf einem zugemüllten Platz Spaß. „Die Sauberkeit ist mir ein besonderes Anliegen“, betont daher Thomas Suszczyk. Deswegen habe er die Initiative „Keep your spot clean“ gegründet. Sticker, Banner und bedruckte Shirts sollen alle Nutzer darauf hinweisen, die Anlage sauber zu halten und keinen Müll dort liegenzulassen. „Das dürfte im Interesse aller sein“, findet er. Auch die Nachbarn, Jörn Barsch von der Automag Filiale Trudering und Uli Becker, Geschäftsführer der Ostermeier GmbH stimmen ihm in diesem Punkt voll und ganz zu und „freuen sich sehr auf ein harmonisches Miteinander.“

Tanja Buchka

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