Antrag im Gemeinderat Haar: Ein Spiegel, der das Sichtfeld von Lkw-Fahrer erweitert

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Truderings Mitte rund um die Eisinsel

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Urbaner, einheitlicher und attraktiver soll sie werden

Pläne für den Umbau der Wasserburger Landstraße

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Architekt Clemens Nuyken präsentierte dem Bezirksausschuss Trudering-Riem erstmals die Pläne zur kompletten Umgestaltung der Wasserburger Landstraße. 

Die Wasserburger Landstraße solle urbaner und einheitlicher werden. Dafür hat die Stadt München ein Architekturbüro beauftragt, das zusammen mit dem Planungsreferat ein erstes Konzept für die komplette Umgestaltung der Wasserburger Landstraße vom Ostbahnhof bis zur Haarer Ortsgrenze entwickelt hat. Clemens Nuyken vom Architekturbüro N-V-O Nuyken von Oefele Architekten stellte die Plänen nun dem Bezirksausschuss Trudering-Riem vor.

Der Auftakt der Umgestaltung soll demnach am Haidenauplatz in Berg am Laim erfolgen. Dort will das Architekturbüro mit einem besonders markanten Gebäude Akzente setzen, um den Beginn der Wasserburger Landstraße zu markieren. Insgesamt will man mit einer Saumhöhe von 19 Metern, entlang der Wasserburger Landstraße, nicht zu sehr in die Höhe gehen. Nur an der ein oder anderen Stelle wollen die Architekten mit einem höheren Gebäude die eigene Regel brechen, um Diversität in das Stadtbild zu bekommen. So zum Beispiel an der Kreuzung zur Friedenspromenade. An dieser Stelle könnte sich das Architekturbüro ein Gebäude von etwa 60 Metern Höhe vorstellen.

„Das ist ein Generationenprojekt“

Außerdem soll es dort eine bessere Anbindung zum angrenzenden Riemer Landschaftspark sowie zum Ostpark geben. Auch eine S-Bahn-Station könnte in der Zukunft an dieser Stelle realisiert werden. Das Gewerbegebiet rund um den Baumarkt Obi soll mit Wohnungen und Geschäften belebt werden, um eine besser Durchmischung und mehr Attraktivität an den Ort zu bekommen. Anders sehen die Pläne entlang der Gartenstadt/Waldtrudering aus. Der Vorort-Charakter soll weitestgehend erhalten bleiben, dort wollen die Architekten mit einer punktuellen und kleinteiligen Bebauung das Ortsbild prägen. Insgesamt sei das Ziel, die Wasserburger Landstraße attraktiver zu gestalten und mehr Aufenthaltsqualität zu bieten. Mehr Bänke, eine durchgehende Begrünung und attraktive Ladenzeilen sollen dafür sorgen. Gleichzeitig soll aber auch mehr Wohnraum geschaffen werden. Ein Mammutprojekt, das sich Planer und Architekten vorgenommen haben. „Sicher ist jetzt schon, dass die Umgestaltung der Wasserburger Landstraße nicht in den nächsten fünf bis sechs Jahren erfolgen wird“, sagt ein Sprecher vom Planungsreferat. Das sei vielmehr ein Generationen-Projekt, das sukzessive umgesetzt werde. Der Bezirksausschuss wird im September, in einer erneuten Sitzung, Stellung zu den Plänen nehmen.

Lydia Wünsch

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